Abspaltung kann böse enden. Über derzeitige Unruhen in den Großparteien des Bezirks.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:00)

In Engelhartstetten sitzt mittlerweile kein einziger SPÖ-Mandatar mehr im Ortsparlament. Sogar der ehemalige rote Bürgermeister Andreas Zabadal kehrte der Partei den Rücken und tritt bei der kommenden Gemeinderatswahl als Bürgerliste gegen die künftige SP an.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit in Bad Pirawarth ab. Hier geht es aber nicht um die Genossen, sondern um die Volkspartei. Gerüchten zufolge steht dort eine Spaltung der Kollnbrunner und Bad Pirawarther Schwarzen inklusive Gründung einer neuen Liste im Raum. Auch in Schönkirchen-Reyersdorf soll die VP intern zerstritten sein und mit einer Spaltung liebäugeln.

Diese Entwicklungen könnten für die beiden Großparteien böse enden. Das beste Beispiel hierfür ist die Gemeinde Pillichsdorf im Bezirk Mistelbach: Dort hatten sich die Schwarzen zerstritten und traten zuletzt mit zwei getrennten Listen an. Das Ergebnis: Auf dem bisherigen VP-Bürgermeister-Sessel sitzt nun ein Roter.

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