Jetzt werden die Fetzen fliegen. Thomas Schindler über die Rückkehr von Zillinger ins Schönkirchner Ortsparlament.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 06. März 2019 (02:35)

Feind, Erzfeind, Parteifreund – davon konnte Schönkirchens Bürgermeister Peter Hofinger schon kurz vor der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 ein Lied singen. Der einstige VP-Ortschef wurde von der eigenen Fraktion nicht mehr zum Spitzenkandidaten gewählt, diese Ehre wurde seinem „Parteifreund“, dem damaligen VP-Vize Franz Zillinger, zuteil.

Die Geschichte ist bekannt: Hofinger kehrte der Volkspartei den Rücken und gründete kurzerhand eine Namensliste. So gewann er auch den Urnengang und konnte mithilfe der SPÖ erneut den Bürgermeister-Sessel erklimmen. Wahlverlierer Zillinger schied daraufhin aus dem Gemeinderat aus und lieferte sich fortan regelmäßig privat einen Wortkrieg mit Hofinger.

Jetzt zog Zillinger erneut ins Ortsparlament ein und kann sich ab sofort wieder Aug’ in Aug’ mit seinem Widersacher verbal duellieren. Spannend wird dies auf jeden Fall. Wobei: Hofinger ist eine starke Persönlichkeit, die keinen politischen Zweikampf scheut.