Das Geld gut investiert. Über die Trainingslager der Ostliga-Vereine.

Von Dominik Siml. Erstellt am 05. Februar 2020 (02:27)

Keine Seltenheit beziehungsweise bei vielen Regional- und auch Landesliga-Mannschaften schon zur Tradition geworden sind Trainingslager im Ausland.

Mit Sack und Pack im Flugzeug gen Süden trieb es am Samstag auch den FC Marchfeld und die SG Stripfing/Angern, um sich perfekt auf die Rückrunde vorbereiten zu können. Zweimal täglich bitten Carsten Jancker und Hannes Friesenbichler zum Training, die zeitlichen Ressourcen, die sich bei so einem Trainingslager bieten, muss man schließlich voll ausnutzen. Taktisch und in Sachen Standards kann man dort viel herausarbeiten.

Das zweite große Plus bei so einem Trip? Freilich das Zusammenwachsen. In Sachen Teambuilding ist nichts besser geeignet, als 24/7 mit seinen Mannschaftskollegen zu verbringen, zwischen den Einheiten gemeinsam etwas zu unternehmen und – sofern Transfers getätigt wurden – die neuen Spieler besser kennenzulernen und in die Mannschaft einzubeziehen. Ein Trainingslager auf so professionellem Niveau macht die Teams zwangsläufig noch besser und ist nicht zu Unrecht schon zum Standard geworden. Zusammengefasst: Die anfallenden Kosten dafür sind einfach gut investiertes Geld.