Der Ehrgeiz ist ungebrochen. Dominik Siml über den unerwarteten Punkteverlust beim SV Stripfing.

Von Dominik Siml. Erstellt am 13. März 2019 (01:38)

Nach dem sensationellen Herbst inklusive Zehn-Punkte-Polster und der übermenschlichen Vorbereitung, in der Stripfing reihenweise Regionalligisten vorführte, war das von Zwettl ermauerte 1:1 ein kleiner Dämpfer. Dass man die Darbietung der meisten Landesliga-Gegner als „das hat wenig mit Fußball zu tun“ bezeichnet, ist legitim. Genau so legitim ist es aber auch, dass die Mannschaften, die gegen Stripfing spielen, alles Mögliche dafür tun, um nicht unterzugehen oder bestenfalls sogar zu punkten.

Die Marchfelder werden im Laufe des Frühjahrs vermutlich noch mehrere Teams zu Gast haben, die Beton anrühren. Dass nach dem Spiel gegen Zwettl dann die Wogen hochgingen, zeigt aber, dass sogar schon ein Unentschieden beim Tabellenführer nicht erwünscht ist. Im kleinen Dörfchen Stripfing ist man – auch durch Erwin Cseh – erfolgsverwöhnt. Wenn es dann einmal nicht mit drei Punkten klappt – was wegen dem guten Punktepolster aber wenig ins Gewicht fällt –, kann dem einen oder anderen schon der Kragen platzen. Der Verein, insbesondere die Spieler und das Trainerteam, streben immer nach dem Höchsten. Da passt ein Remis zu Saisonstart gar nicht rein. Das wird nächste Woche Rohrendorf spüren.