Wer soll die aufhalten?. Über den Lauf des SV Groß-Schweinbarth.

Von David Aichinger. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:26)

Die Finalisten im Rennen um den „Last-Man-Standing“ – das letzte Team aus dem Bezirk Gänserndorf ohne jeglichen Punkteverlust in der laufenden Saison – stehen fest. Spitzenreiter ist mit neun Siegen aus neun Regionalliga-Spielen klarerweise der FC Marchfeld, letzter He rausforderer mit acht gewonnenen Partien in der 2. Klasse Weinviertel Süd der SV Groß-Schweinbarth. Das Team von Roland Rath knockte im direkten Duell die ebenfalls noch souverän gewesenen Sulzer aus, um die eigene Serie fortzusetzen. Saisonübergreifend hält man gar schon bei 17 vollen Erfolgen hintereinander.

„Wer soll die aufhalten?“, sagt manch Beobachter nicht ohne Grund. Groß-Schweinbarth scheint den Abgang von Schlüsselspieler Tünay gut verkraftet und aktuell gar keine Schwächen zu haben. „Vorsicht vor Obersdorf“, dem nächsten Gegner, sagt Trainer Rath trotzdem – auch nicht ohne Grund. Einerseits hat im Oktober noch niemand die Meisterschaft gewonnen, andererseits warten in den letzten vier Spielen bis Winter nur noch Teams aus den Top-7. Eines davon heißt Kronberg und gab auch erst zwei Zähler ab. Dass Groß-Schweinbarth plötzlich Zweiter sein könnte, wenn man dieses direkte Duell verliert, zeigt, dass auch die Konkurrenz nicht schläft.