Kommt Banken-Zusammenschluss?

Anlässlich der bevorstehenden Pensionierung von Direktor Walter Schuster standen die Funktionäre der Raiffeisenbank Auersthal – Bockfließ – Groß-Schweinbarth vor der Entscheidung: Nachbesetzung eines Geschäftsleiters oder Gespräche über einen Zusammenschluss mit einer Nachbarbank?

Erstellt am 15. Oktober 2021 | 13:06
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Foto: privat

Die Bankenaufsicht schreibt auch kleinen Banken die vollen regulatorischen Aufgaben vor, wie sie auch große Institute leisten müssen; das bindet Mitarbeiter und im Endeffekt Geld, und aus diesem Grund wurde von den Gremien entschieden, Gespräche mit der Raiffeisenbank Wolkersdorf aufzunehmen.

Mit diesem Zusammenschluss würde in der Region ein fest verankertes Institut mit einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Größe entstehen (Bilanzsumme ca. € 500 Mio., 50 Mitarbeiter in 9 Bankstellen mit 15.500 Kunden). In dem dann größeren Institut werden Synergien genutzt und Kräfte gebündelt, Mitarbeiter können sich auf bestimmte Aufgabenbereiche zur Erfüllung der Kundenwünsche spezialisieren.

Derzeit verhandeln die beiden benachbarten Bankinstitute miteinander. Im ersten Halbjahr 2022 sollen dann von den Gremien die nächsten Schritte gesetzt werden: „Das Ziel ist, das Beste für die Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter*innen zu erreichen“, erklären die vier Geschäftsleiter.