Ärger über Unkraut am Friedhof. Franz Pichler äußert Unmut über ungepflegte Grabstätten am Friedhof in Marchegg. FPÖ-Stadträtin Patrizia Postl-Türk beruhigt.

Von Ernst Spet. Erstellt am 25. Juli 2021 (05:51)
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Franz Pichler vor dem sorgfältig gepflegten Grab seiner Familie. Er wünscht sich, dass etwas gegen das Unkraut in anderen Bereichen des Friedhofs unternommen wird.
Ernst Spet

Franz Pichler (67) aus Marchegg ärgert sich über den Zustand des Friedhofs: „Kriegergräber verwildern, angeblich darf die Gemeinde nur biologisch gegen Unkräuter vorgehen. Das wird auch gemacht, nur ist das biologische Mittel nicht so effizient wie Round Up & Co. Auf aufgelassenen Gräbern wuchert das Unkraut.“

Früher habe sich immer ein Arbeiter um den Friedhof gekümmert, da sei alles in Ordnung gewesen: „Seit der Auftrag, den Friedhof zu pflegen, an die soziale Landwirtschaft WUK in Gänserndorf gegangen ist, der auch auf weitere drei Jahre verlängert wurde, ist die Situation viel schlimmer geworden.“ Es sei eine Schande, dass nächstes Jahr die Landesausstellung kommt, aber der Friedhof in einem erbärmlichen Zustand sei.

Nachdem der Platz hinter und vor dem Friedhof so schön gestaltet und eine neue Friedhofsmauer errichtet worden sei, sei es jetzt auch notwendig, sich um die einzelnen Wege und Kriegergräber zu kümmern, findet Pichler.

Das weiß auch die zuständige FPÖ-Stadträtin Patrizia Postl-Türk, die mehrmals bei WUK ihren Unmut deponierte: „Man hat sich entschuldigt und mir zugesagt, dass in den nächsten Tagen die Unkrautpflanzen entfernt werden. Ich habe oft interveniert und mein Möglichstes getan, damit hier wieder Ordnung einkehrt.“