SPÖ-Chefin Rendi-Wagner liebt "bio". Pamela Rendi-Wagner tourte durch das Marchfeld – ganz leger im T-Shirt.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 22. Juli 2019 (19:24)

SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner besuchte vergangene Woche den Bezirk, genauer das Marchfeld. Empfangen wurde sie von ihren hiesigen Parteifreunden rund um Nationalrat Rudolf Plessl, Dritte Landtagspräsidentin Karin Renner und SP-Bezirks-Medienmanager Erwin Nußbaum.

Die erste Station war der Adamah-Biohof in Glinzendorf, wo Hausherr Gerhard Zoubek über die Geschichte und die Entwicklung seines Betriebs erzählte. Rendi-Wagner zeigte sich als ehemalige Gesundheitsministerin sichtlich angetan: „Ökologisches Essen ist das Wichtigste für eine gesunde Gesellschaft.“ Sie sieht den Adamah-Hof und die weiteren Bio-Landwirtschaften im Marchfeld als Vorbild für andere Regionen in Österreich.

Nach Bio-Mittagessen wurde gestrampelt

Nach einem biologischen Mittagessen bei Zoubek ging es nach Orth, wo eine kurze Radtour unternommen wurde. Zu guter Letzt wurde in einem Orther Schanigarten noch der Durst gelöscht, ehe die SPÖ-Chefin wieder zurück in die Bundeshauptstadt reiste.

Hat sie selbst eigentlich einen Bezug zum Bezirk Gänserndorf? Rendi-Wagner: „Also Verwandte habe ich hier keine, aber als Kind besuchte ich sehr oft den Gänserndorfer Safaripark, der war toll.“ Was wünscht sich die derzeit oberste Genossin Österreichs für die Zukunft des Bezirks? „Natürlich einen weiteren Ausbau der ökologisch-biologischen Landwirtschaft. Und: Eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes. Da gibt es auf jeden Fall noch einiges an Potenzial.“