Die Blauen fordern „30er“. FP-Gemeinderat richtete Petition an Landeshauptmann Erwin Pröll, um Beschränkung auf der Schweinbarther Straße zu erreichen. Besonders eine Engstelle sorge für große Gefahr.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 28. September 2016 (06:05)
Ingrid Öhler und FP-Obmann Johannes Schütz sowie VP-Obmann und Anrainer Stefan Flotz zeigen die Gefahrenstellen an der Schweinbarther Straße auf.
NOEN, Edith Mauritsch

Das Tempolimit 50 im Ortsgebiet, genauer dessen Nichteinhaltung, ist FP-Gemeinderat Johannes Schütz ein Dorn im Auge. Die Partei hat deswegen eine Petition an VP-Landeshauptmann Erwin Pröll einbracht, um die Schweinbarther Straße mit einer 30er-Zone zu versehen.

Gleich mehrere Mängel bringt Schütz aufs Tapet: So werde der Verkehr an der stark frequentierten Straße zwar kurzfristig durch die Verschwenkung an der Ortseinfahrt abgebremst, durch die abschüssige Straße nehmen die Fahrzeuge jedoch wieder an Geschwindigkeit auf. Gefühlt fahre hier kaum jemand das vorgeschriebene Tempo 50.

Dazu komme die Engstelle kurz vor der Einmündung in die Hauptstraße, hier habe die Fahrbahn nur eine Breite von ca. 4,80 Metern. Schütz fordert daher die Versetzung des schon vorher angebrachten Gefahrenzeichens „Achtung Fahrbahnverengung“ an diese Stelle sowie zusätzlich die Anbringung des Vorschriftszeichens „Warteplicht bei Gegenverkehr“.

„Fahrer weichen auf Gehsteig aus“

Schütz dazu: „Treffen an dieser Engstelle zwei Pkw aufeinander, ist es schon sehr eng. Mit Lkw oder Bussen ist kein Vorbeikommen mehr möglich. Manchmal weichen die Fahrer auf den sowieso schon sehr schmalen Gehsteig aus. Dazu kommt, dass die Schweinbarther Straße nicht zur Gänze einsehbar ist, Gefahren werden dadurch zu spät erkannt und es kommt immer wieder zu Notbremsungen.“ Fast eine Kleinigkeit dagegen sei das niedrige Schild „Halten und Parken verboten“.

Alle Anrainer und auch Bewohner umliegender Straßen haben die Petition unterschrieben, so auch VP-Obmann Stefan Flotz, der betont: „Sicherheit für unsere Bürger ist nicht Sache der Partei, sondern ein Anliegen aller.“ Unisono sind sich beide Obmänner sicher, dass die Umsetzung der 30er-Zone mit einer rigorosen Kontrolle ergänzt werden sollte. Übrigens wäre kürzlich eine Begehung mit der Bezirkshauptmannschaft angesetzt gewesen, die ohne weiteren Termin abgesagt worden sei.

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