Kein Licht ohne Schatten. Der Matzener Hermann S. bezweifelt, dass die neue Straßenbeleuchtung der ÖNORM entspricht. Ortschefin Claudia Weber: "Lampen in Einklang mit gängigen Standards."

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 09. April 2015 (06:55)
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Derzeit wird im Bereich Untere Berggasse die öffentliche Beleuchtung erneuert. Anrainer Hermann S. kontaktierte in diesem Zusammenhang die NÖN, um Kritik anzubringen. „Die Abstände der neuen Leuchten entsprechen nicht der ÖNORM. Bisher standen die Straßenlampen alle 25 Meter und waren fünf Meter hoch. Jetzt sind die Abstände unterschiedlich“, so der Anrainer, der die Bauarbeiten vor seinem Haus beobachtete.

„Ich verstehe nicht, warum nicht nur die Leuchtmittel ausgetauscht wurden, das hätte der Gemeinde viel Geld erspart,“ gibt Hermann S. zu bedenken.

Auf Nachfrage bei der Gemeinde erhielt die NÖN die Information, dass man im Zuge der Sanierung der Gasleitungen eine Elektrikerfirma mit der Umstellung von Freileitung auf Erdkabel beauftragte.

„Straßenleuchten entsprechen Richtlinie“

Die zum Einsatz kommenden Leuchten entsprächen der EU-Energieeffizienzrichtlinie. SP-Bürgermeisterin Claudia Weber erklärte: „Es ist vielleicht für die Anrainer etwas verwirrend, weil noch die alten Straßenbeleuchtungskörper stehen und die neuen, bereits aufgestellten noch nicht in Betrieb sind. Die neuen Straßenbeleuchtungskörper wurden nämlich seitens der EVN noch nicht freigeschaltet. Sobald die neuen Beleuchtungskörper in Betrieb sind und die alten Beleuchtungskörper abgebaut wurden, wird für alle erkennbar sein, dass die Beleuchtungskörper EU-konform aufgestellt wurden.“

Selbstverständlich entsprächen Planung und Ausführung der Lichttechnik den gängigen Normen.