"Schwarzes Gold“: Erdöl lässt Kasse klingeln. Aufgrund verstärkter Aktivitäten der OMV dürfen sich Mitgliedsgemeinden über Auszahlungen freuen. Und: Die Suche nach den kostbaren Bodenschätzen geht weiter.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 25. Mai 2019 (04:18)
Mauritsch
Verbandsobmann Erich Hofer (7.v.r.) begrüßte bei der Versammlung der Erdöl- und Erdgasgemeinden Vertreter der Mitgliedsgemeinden sowie Gäste seitens Gas Connect, Trans Gas und – von der OMV Austria – Geschäftsführer Reinhard Oswald (Mitte).

Die NÖ Erdöl- und Erdgasgemeinen kamen zur Verbandsversammlung zusammen und Obmann Erich Hofer konnte über erfreuliche Zahlen zu berichten. Der Verband sammelt die Kommunalsteuereinnahmen aus der Tätigkeit der OMV Austria und ihrer Kontraktoren, sodass alle teilnehmenden Gemeinden davon profitieren.

Im Vorjahr betrugen die Einnahmen etwas mehr als 2,2 Millionen Euro. Bedingt durch die verstärkten Aktivitäten waren hier sowohl seitens der OMV-Betriebe als auch der beauftragten Unternehmen Steigerungen der Eingänge zu verzeichnen. Entsprechend dürfen sich die Verbandsgemeinden auf Auszahlungen im Juli und in einer zweiten Tranche im Jänner 2020 freuen – Geld, das in den Gemeindekassen sehr willkommen ist.

"Die Produktion ist zurückgegangen"

OMV-Austria-Geschäftsführer Reinhard Oswald erläuterte die Pläne für die nähere Zukunft: „Wie bekannt, suchen wir nach weiteren Gas- oder auch Heißwasservorkommen. Die Produktion ist zurückgegangen und wir hoffen natürlich, durch den Fund neuer Lagerstätten Arbeitsplätze in der Region halten oder sogar ausbauen zu können.“ Die OMV ist nicht nur quasi größter Arbeitgeber, sondern auch Niederösterreichs einziges Top-50- Unternehmen im Bezirk.

Markus Doschek referierte über die geplanten Bohrvorhaben, vier sollen noch heuer begonnen werden. „Altlichtenwarth Tief 1“ ist bereits in Vorbereitung. Es handelt sich um eine Explorationsbohrung bis in eine Tiefe von rund 3.800 Metern, die Bohrdauer ist auf rund 16 Wochen angesetzt. Formell aufgenommen wurde Zistersdorfs VP-Stadtchef Helmut Doschek.