Velm-Götzendorf: 400.000 Euro für den Straßenbau. Auch in die Sanierung der Abwasserbeseitigungsanlage und in den Hochwasserschutz wird kommendes Jahr investiert. Die Beschlüsse fielen einstimmig.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 29. Dezember 2019 (04:50)
Das letzte Foto in der bisherigen Zusammensetzung. Geschäftsführende SP-Gemeinderätin Christine Krammer gab ihren Rückzug bekannt. VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller dankte für die Zusammenarbeit.
Mauritsch

Äußerst friedlich und konstruktiv verlief die letzte Gemeinderatssitzung im Jahr. Themen waren unter anderem der Voranschlag 2020, der Bau des Funcourts sowie Subventionen für Vereine. Die Beschlüsse fielen allesamt einstimmig.

Der Voranschlag 2020, erstmals nach den neuen Regulierungen erstellt, ist ein Konvolut an Papier, sogar bei kleinen Gemeinden. VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller präsentierte die Schlüsselzahlen und meinte pragmatisch: „Es wird wohl eine Zeit dauern, bis wir uns dabei so gut auskennen wie bei der früheren Form.“

Die größten Brocken sind Straßenbau- und Beleuchtung mit 400.000 Euro, Hochwasserschutz mit 430.000 Euro sowie die Sanierung den Abwasserbeseitigungsanlage mit 300.000 Euro. Für den Güterwegeneubau nimmt die Gemeinde 95.000 Euro in die Hand. Beschlossen wurde auch die Vergabe der Arbeiten für den Fun-Court, einem Motorikpark. Für die Kosten von rund 90.000 Euro wird noch eine Sportförderung beantragt.

In der Gemeindestube werden schon bald neue Rechner zur Verfügung stehen und die Vereine dürfen sich über Geldsegen freuen: Dorferneuerung 7.000 Euro, Tennisverein 800 Euro, Feuerwehr 7.500 Euro und die Waidenbacher Heimatkapelle erhält ebenfalls 7.500 Euro.

Geschäftsführende SP-Gemeinderätin Christine Krammer gab ihren Abschied bekannt, sie wird nach 25 Jahren Tätigkeit im Gemeinderat bei den kommenden Wahlen im Jänner nicht mehr kandidieren. Im Anschluss fanden sich die Gemeinderäte noch zu Speis und Trank und sündhaft guten Keksen zusammen.