Lassee

Erstellt am 11. Juni 2018, 20:47

von NÖN Redaktion

Turbulente Tage für die Lasseer Feuerwehr. Die Lasseer Feuerwehr musste zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ausrücken – glücklicherweise ohne Verletzte. Zuvor wurde ein Vierbeiner gesucht.

Gleich drei Autos waren in einen Unfall zwischen Groißenbrunn und Lassee verwickelt, Personen kamen aber keine zu Schaden.  |  FF Lassee

Arbeitsreiche Tage gab es wieder für die Lasseer Feuerwehr: Allein seit Mai wurden die Florianis zu 17 Einsätzen alarmiert, insgesamt waren es 2018 schon 44. Die jüngsten zwei waren ein Crash mit gleich drei beteiligten Autos und kurz zuvor die Suche nach einem ausgebüxten Pferd.

Kaum von der Arbeit heimgekommen, wurden die Silberhelme am vergangenen Montag zu einer Fahrzeugbergung mit drei verunfallten Pkw in Richtung Groißenbrunn alarmiert. Aus dem Alarmtext ging bereits hervor, dass niemand verletzt worden war. Ein Auto stand beschädigt auf der Kreuzung Richtung Breitensee, das nächste, ebenfalls beschädigt, im Acker und das dritte am Straßenrand. Nachdem die Unfallstelle abgesichert und die Straße gesperrt worden war, konnte die Polizei Lassee den Unfallhergang aufnehmen. Danach wurde das Fahrzeug verladen, die ausgelaufene Flüssigkeiten gebunden und die Farhbahn gereinigt.

Florianis wurden zu Pferderettern

Zwei Tage zuvor waren die Florianis Pferderetter: Ein Feuerwehrmitglied erhielt einen Anruf, wonach ein Gaul zwischen Lassee und Loimersdorf gesichtet wurde. Da sich eine Wettkampfgruppe unweit des Geschehens befand, wurde Kontakt zum Pferdebesitzer aufgenommen. Sofort wurde die Umgebung, in der das Tier gesichtet wurde, abgesucht – jedoch ohne Erfolg.

Während sich immer mehr Pferdefreunde der Suche anschlossen, holte man schnell die Wärmebildkamera aus dem Feuerwehrhaus und alarmierte weitere Kollegen nach. Auch die Jägerschaft half mit Nachtsichtgeräten. Schlussendlich konnte das Pferd nach dem Ausbruch wohlauf gefunden werden.