Polizei und Arbeitsplätze. Wahlkampf / Für SP-Spitzenkandidat Ernst Friedl stehen Erhalt des Postens und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Vordergrund. Motto: „Alles zum Wohle der Bürger.“

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 13. Januar 2015 (10:12)
Für Ernst Friedl, Spitzenkandidat der SP Bad Pirawarth, haben Arbeitsplätze und die Absicherung der Polizeiinspektion eine hohe Priorität.
NOEN, Foto Semrad

Mit Aussendungen und einer Plakatkampagne startete die SP-Ortspartei in den Wahlkampf. Eines der Hauptthemen ist die Absicherung der Polizeiinspektion.

Spitzenkandidat Ernst Friedl sieht dies nur durch eine umfangreiche Adaptierung des derzeitigen Standortes oder einen Neubau gegeben und drängt auf rasche Umsetzung, um dem Ministerium die Beibehaltung oder im Idealfall den Ausbau des Postens schmackhaft zu machen.

Der Erhalt und die Schaffung sicherer Arbeitsplätze stehen ganz oben auf der Agenda. Friedl will dies durch die Weiterentwicklung der Gesundheitseinrichtungen in der Kurklinik erreichen, dabei ist auch ein öffentlich zugängliches Heilbad ein Thema.

Zur geplanten Kurpromenade, die von der Klinik bis zur Hochstraße führen soll (die NÖN berichtete), hat die SP einen klaren Standpunkt. „Wir bekennen uns zur Weiterentwicklung der Gemeinde als Kurort, sehen aber die Verbreiterung der Brücke beim Gasthof Novakovic als vorrangig an“, gibt Friedl zu bedenken. Zudem müsse klargestellt sein, ob die Nutzung ausschließlich für Fußgänger und Rollstuhlbenützer gedacht sei oder für alle Anrainer entlang der Kurpromenade. Dies würde zu zusätzlichen baulichen Maßnahmen und einer Erhöhung der Baukosten führen.

„Wir haben unsere Arbeit immer unter die Devise ‚Alles zum Wohle der Gemeindebürger‘ gestellt und stets versucht, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen,“ fasst Friedl zusammen.