Wie geht’s nun weiter nach der Wahl?. Volkspartei und „Team Prottes“ formieren ihre Crews und geben Einblicke in Personalfragen. Konstituierende Sitzung wird am Donnerstag über die Bühne gehen.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 15. Februar 2020 (12:43)
Karl Demmer wird der Gemeinde weiterhin vorstehen.
privat

Das Wahlergebnis in der Gemeinde brachte Verschiebungen bei der Mandatsverteilung. Das ist wenig überraschend, zumal ja die Bürgerliste „Pro Prottes“ nicht mehr antrat und sich somit die zwei angetretenen Parteien, nämlich die ÖVP und das „Team Prottes“, die fünf Sitze von „Pro Prottes“ untereinander aufteilten.

Vier davon gingen an das „Team Prottes“, das beim Urnengang auf 31,9 Prozent der Stimmen kam (nun sechs Mandate). 68,1 Prozent erzielte die ÖVP (13 Mandate). Bereits vor der konstituierenden Sitzung am Donnerstag dieser Woche ließen sich die ÖVP und das „Team Prottes“ in die Karten blicken: Von den insgesamt 13 Gemeinderäten wurden sechs neu ins Ortsparlament gewählt. Dies sind Florian Rabl, Manfred Eder, Kathrin Fuchs, Anita Scheck, Martin Zinsmeister und Christian Schöner. Bürgermeister bleibt wenig überraschend Karl Demmer, Helmut Tischler wird als sein Vize fungieren.

„Aufschwung soll mit uns weitergehen“

„Gemeinsam mit der Bevölkerung und dem ,Team Prottes‘ möchten wir den Aufschwung in der Gemeinde weiterführen. Die Persönlichkeiten zeigen Innovationskraft, Kompetenz und Erfahrung“, heißt es seitens der Volkspartei.

Harald Schmidt vom „Team Prottes“ setzt auf gute Zusammenarbeit.
NOEN

Zu den wesentlichsten Projekten zählen die Neugestaltung des Schlecker-Areals, die Schaffung von Baugründen sowie Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz und zur Förderung der Dorfgemeinschaft. Eine gute Zusammenarbeit mit der anderen Fraktion sei ebenfalls ein wichtiges Ziel.

Für das „Team Prottes“ werden Gerald Krenbek, Stefan Markovic, Thomas Eibner, Hannes Tanzberger, Markus Kernreiter und Fraktionsführer Harald Schmidt in den Gemeinderat einziehen. Wofür möchte sich die Partei im Ortsparlament starkmachen? „Wir wollen Prottes für weitere Betriebsansiedlungen attraktiv bewerben, um unsere Gemeindefinanzen für unsere nächsten Vorhaben wie das Projekt Umbau/Neugestaltung des Gemeindeamts bzw. der Volksschule mit Turnsaal voranzutreiben.“

Außerdem wolle man neue Flächen für Wohngebiete schaffen, das Vorhaben Aufbahrungshalle endlich umsetzen sowie einen Platz für ein neues Jugendzentrum finden, so Schmidt. Die Kontrollfunktion im Gemeinderat nehme man sehr ernst, ebenso wolle man den Ausstieg aus Öl und Gas fördern.