Diebestour im Marchfeld: Einbrecher sitzt 3 Jahre ein. „Ich brauchte unbedingt Geld für mein Suchtmittel“, begründete ein 28-jähriger Slowake seine Diebestour im Marchfeld.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 06. Februar 2020 (05:19)
Der Mann muss insgesamt drei Jahre hinter Gitter.Symbolfoto: Shutterstock/Lucky Business
Symbolfoto: Shutterstock/Lucky Business

Bei dem getrübten Vorleben – vier einschlägige Vorstrafen in seiner Heimat und eine Verurteilung wegen Diebstahls in Österreich – gebrauche er jeden Milderungsgrund, legte Richter Manfred Hohenecker dem angeklagten Slowaken ein Geständnis nahe. Der 28-Jährige nahm sich die mahnenden Worte des Richters zu Herzen und legte ein umfassendes Geständnis ab.

Ja, er habe mit zwei Landsleuten (abgesondert verfolgt) im Marchfeld ein Fahrzeug geplündert (Beute: ein Navi, eine Kamera und ein Multimeter), und sei in drei Wohnstätten und zwei Schuppen eingebrochen. Zum Großteil habe er nichts Wertvolles gefunden. In einem Schuppen habe er Werkzeug und ein Fernglas mitgehen lassen, schilderte der Slowake. Er sei schon seit Jahren Suchtmittelkonsument und habe zuletzt mindestens 80 Euro täglich für Drogen benötigt.

Die Finanzierung seiner Sucht sei der Grund gewesen, warum er sich auf die Diebestour im Marchfeld eingelassen habe, gestand der Angeklagte ein. Für den Slowaken setzte es wegen gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls eine dreijährige Gefängnisstrafe – nicht rechtskräftig.