Engelhartstetten

Erstellt am 10. Juni 2018, 18:00

von Edith Mauritsch

Sommerballnacht der Marchfelder lud ein. Schloss Hof war auch heuer wieder – und das zum bereits zehnten Mal – der Schauplatz des wohl prächtigsten Ball-Events der Region

Besser geht’s nicht: Die traumhafte Kulisse des Prinz-Eugen-Schlosses, eine sternenklare Sommernacht und ein ausgesuchtes Programm – das Ballkomitee tat wirklich alles, um die 10. Sommernacht der Marchfelder zu einem einmaligen Erlebnis zu machen.

Die Liste der Ehrengäste war lang. Allen voran ein „treuer Stammgast“, wie Moderator Josef Buchleitner VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßte. Die oberste Frau im Lande betrat am Arm von VP-Bürgermeister Walter Krutis den Ballsaal. Thema Nummer eins am Ball war natürlich der Zuschlag zur Landesausstellung 2022, der Festredner Landtagsabgeordneten und Gänserndorfs VP-Bürgermeister zur wahrer Euphorie in einer Ansprache veranlasste.

„Christl von der Post“-Sopranistin Elke Nagl überbrachte den speziellen Dank der Marchfelder, eine eigens für Mikl-Leitner von Peter Platt komponierte Fanfare, die auch gleich zur Uraufführung gelangte.

Viele Ehrengäste dabei

Die feierliche Eröffnung durch das Jungdamen- und Herrenkomitee und der Einzug der Marchfelder Bürgermeister sind glanzvolle Fixpunkte. Obwohl es im Saal drückend schwül war, wirbelte Deutsch Wagrams VP-Bürgermeister Fritz Quirgst seine Tanzpartnerin Christina Beran derart schwungvoll zum Boogie über die Tanzfläche, dass mehrere Fotos für eine scharfe Aufnahme notwendig waren. Rechtsanwalt Werner Borns wiederum bewies mit Gattin Barbara, frisch gebackene Obfrau der Lebenshilfe, dass er neben Paragraphen auch den Linkswalzer in Perfektion beherrscht.

Unter den Ehrengästen waren auch die dritte SP-Landtagspräsidentin Karin Renner, Seniorenbundobmann Herbert Nowohradsky, Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner von der VP und ihr SP-Pendant Rudolf Plessl, der Präsident der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer Hermann Schultes, Bezirkshauptmann Martin Steinhauser und Bezirksfeuerwehr-Kommandant Georg Schicker.

Ob das kursierende Gerücht, die 10. Sommernacht der Marchfelder sei auch die letzte gewesen, stimmt, konnte bislang nicht verifiziert werden.