Erstellt am 11. März 2018, 04:40

von Edith Mauritsch

Große Pläne: 600.000 für den Bauhof. Neues Gebäude wird außerhalb des besiedelten Gebiets entstehen. Vermutlich ab 2019 können Häuslbauer 65 Bauplätze von 500 bis 800 m erwerben.

Amtsleiter Karl Stradner und Listenbürgermeister Peter Hofinger freuen sich über einen weiteren sehr positiven Rechnungsabschluss 2017, womit die Gemeinde ihren Trend der letzten Jahre fortsetzt.  |  Mauritsch

Der Neubau des Bauhofs, ein Kinderspielplatz am Sportplatzgelände sowie die Erschließung neuen Baulandes werden Listenbürgermeister Peter Hofinger und Amtsleiter Karl Stradner heuer umtreiben. Der Rechnungsabschluss 2017 setzt den Trend der finanzstarken Gemeinde weiter fort.

Mit dem Ankauf von zwei zusätzlichen Grundstücken stehen nun insgesamt 3,2 ha Fläche für den neuen Bauhof zur Verfügung. „Ein Bauhof mit Sammelzentrum mitten im Ortsgebiet ist nicht mehr zeitgemäß“, so Hofinger und Stradner unisono. Die Lage außerhalb des besiedelten Gebietes reduziert Lärm- und Geruchsbelästigung auf ein Minimum. Die Planung soll heuer abgeschlossen werden, an Kosten sind rund 600.000 Euro veranschlagt.

Eine Entscheidung, was mit dem Areal des alten Bauhofes mitten im Zentrum der Gemeinde passieren soll, gibt es noch nicht. Im geplanten Siedlungsgebiet Wunderberg sind rund 65 Bauplätze in der Größe von 500 bis 800 m im Entstehen. Derzeit läuft das Parzellierungsverfahren. Zeitgleich werden durchführende Leitungen erneuert und so umgelegt, dass sie dann auf öffentlichem Gut zu liegen kommen. Die erste Tranche an Plätzen könnte gegen Ende 2019 zur Verfügung stehen. Ortschef Hofinger dazu: „Es gibt jetzt schon Interessenten.“

Ein Platz ganz vorne im Gemeinderanking scheint auch für 2017 in Reichweite. „Wir weisen einen Überschuss von 833.000 Euro und Rücklagen in der Höhe von 4,45 Mio. Euro auf“, sind Hofinger und Stradner stolz auf die erfolgreiche Arbeit. Der Darlehensstand beträgt rund 2,1 Millionen Euro, wobei davon rund 650.000 Euro sogenannte interne Darlehen sind.

Nach dem Ende des Sportvereins bleibt der Platz zwar bestehen, die alten Gebäude werden jedoch abgerissen. An deren Stelle wird ein großer Spielplatz angelegt. Die Feuerwehr bekommt ein neues Hilfslöschfahrzeug. Die Gemeinde schießt 185.000 Euro zu, den Rest übernehmen die FF und das Land Niederösterreich.