Sichere Straßen für Lassee

Erstellt am 18. Februar 2014 | 23:59
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Foto: NOEN, Schwarz
LASSEE / Gesamtes Straßennetz in der Gemeinde wird erneuert. Kosten: 2 Millionen Euro. Auch der Schauraum „Trockenrasen“ in Form einer Mühle soll heuer umgesetzt werden.

Für VP-Bürgermeister Karl Grammanitsch stehen heuer einige Projekte an. Das aufwendigste davon ist die komplette Sanierung der Gemeindestraßen sowohl in Lassee als auch in der Katastralgemeinde Schönfeld. „In den letzten Jahren wurde im Straßenbau relativ wenig gemacht und nun ist das Budget dafür vorhanden“, erklärt der Ortschef im NÖN-Gespräch.

Zusätzliche Fußgängerübergänge und Fahrbahnquerungen

Insgesamt sind für Sanierungsarbeiten zwei Millionen Euro vorgesehen, wobei heuer zunächst die gröbsten Schäden behoben werden. „Dafür sind in etwa 800.000 bis 900.000 Euro vorgesehen“, so Grammanitsch. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, sind – speziell bei den Ortseinfahrten – verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant. Auch zusätzliche Fußgängerübergänge oder Fahrbahnquerungen sind angedacht. „Um das Nadelöhr in der Stift Melk Gasse zu entschärfen, wird hier eine Einbahn bis zur Ringstraße entstehen“, berichtet Grammanitsch. Die Beleuchtung für die Straße sei bereits vorhanden und im Zuge der Arbeiten werde – so der Ortschef – eventuell das Dach der Aufbahrungshalle neu gestaltet.

Auch der erste Abschnitt des Heims für Betreubares Wohnen, das zu Ehren des ehemaligen Pfarrers in „Haus St. Rupert“ umbenannt wurde, wird noch heuer fertiggestellt und bereits im Herbst bezugsfertig sein. Dazu zählt auch der Gemeinschaftsraum, der Jung und Alt miteinander verbinden soll.

2015: 900-Jahr-Feier der Gemeinde

Für ausreichend Wohnfläche in Lassee ist gesorgt: Die ersten von 35 Bauplätzen in der Lindengasse wurden bereits verkauft. Die komplette Infrastruktur – Wasser, Kanal, Beleuchtung und EVN-Kabel – ist vorhanden und im Frühling werden Straßen und Nebenflächen hergestellt.

Eines der großen Projekte der Gemeinde ist der Schauraum „Trockenrasen“, der in Form einer Windmühle hinter dem Tennisplatz entstehen soll. Dabei handelt es sich um ein grenzüberschreitendes Unterfangen, das gemeinsam mit dem Weinviertel Management, Marchegg und der slowakischen Gemeinde Malé Leváre entsteht. Das Museum, in dem die Trockenlebensräume der Region dargestellt werden sollen, befindet sich im Moment in der Planungsphase und soll noch heuer umgesetzt werden.

Außerdem schreiten – so der Ortschef – die Arbeiten am Bauhof zügig voran: Noch heuer sollen die Innenräume, inklusive Sozialräumen – fertiggestellt werden. Im Jahr 2015 steht in Lassee ein Großereignis am Plan: Die 900-Jahr-Feier der Gemeinde, an deren Planung bereits getüftelt wird.