Gänserndorf gegen Raser: „Wir-Gefühl“ stärken. Weil sich Bürger zunehmend über Raser beschweren, suchen Gemeinde und Polizei nun nach Lösungen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:41)
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Besprachen im Rathaus, wie sie den Rasern im Gänserndorfer Stadtgebiet Herr werden können (v.l.): Stadtrat Wolfgang Halwachs, Abteilungsleiter Roman Nositzka, Bürgermeister René Lobner, Abteilungsinspektor Patrick Tomek und Stadtrat Maximilian Beck.
privat, privat

Die Initiative „Gemeinsam.Sicher“ fördert und koordiniert den professionellen Sicherheitsdialog zwischen Bürgern, Gemeinden und Polizei. Zu einem solchen Dialog trafen einander Vertreter der Stadtgemeinde und der Polizei in der Vorwoche im Rathaus. Ziel der Besprechung: Den Rasern soll Einhalt geboten werden. Der Gemeinde waren von einigen Bürgen Beschwerden herangetragen worden, dass die viel zu schnellen Autofahrer eine Gefahr darstellen.

Wo genau der Schuh drückt, berichteten Bürgermeister René Lobner, die Stadträte Maximilian Beck und Wolfgang Halwachs sowie Abteilungsleiter Roman Nositzka dem Abteilungsinspektor Patrick Tomek, der für die Initiative „Gemeinsam.Sicher“ bei der Polizei-Inspektion Gänserndorf zuständig ist.

Welche Lösungen sich anbieten? Das „Wir-Gefühl“ steigern, Gespräche mit den Bürgern in verschiedenen „Grätzeln“ der Stadt, auch etwaige bauliche Maßnahmen wurden diskutiert.

Entschärfung durch Schwerpunktkontrollen

Durch verstärkte Geschwindigkeits- und Schwerpunktkontrollen seitens der Polizei erhoffen sich die Gemeindevertreter eine Entschärfung des aktuellen Sicherheitsproblems.

„Ich möchte mich bei Abteilungsinspektor Tomek für dieses sehr konstruktive Gespräch herzlich bedanken“, sagt Bürgermeister Lobner. Und: „Ich bin sicher, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, die Verkehrssicherheit in Gänserndorf weiter zu erhöhen.“

Von der Gemeinde wurden die ersten Plakate zur Steigerung des „Wir-Gefühls“ in Gänserndorf aufgestellt – vor den Volksschulen in der Stadt und in Süd, in der Bahnstraße und in der Fuchsenwaldstraße.