Monolog statt Diskussion im Gemeinderat. Ort kann im ordentlichen Haushalt einen Überschuss von 111.000 Euro verzeichnen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 07. April 2019 (04:06)
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Ungewohnt wenig Gegenwind von der Opposition gab es bei der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres für VP-Bürgermeister Herbert Stipanitz (l.): Seine stärksten „Widersacher“ waren abwesend.

Mit dem Rechnungsabschluss und der Darlehensaufnahme für die Vorfinanzierung der Tagesbetreuungsstätte standen maßgebliche Tagesordnungspunkte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung an. Zur Leitbildplanung der Gemeinde gab es zwei Enthaltungen, alle anderen Beschlüsse fielen einstimmig.

Gerade so beschlussfähig war der Gemeinderat mit elf Mitgliedern. Seitens der Bürgerliste STS waren mit geschäftsführender Gemeinderätin Martina Scharmitzer und Thomas Gruber die stärksten „Widersacher“ von VP-Bürgermeister Herbert Stipanitz abwesend, was zu wenigen Fragen und einem Monolog des Ortschefs führte. Von der VP fehlten Vize Franz Deutsch und Michael Deutsch.

"Ich habe schon Gespräche wegen der Topothek geführt"

Mit Einnahmen von rund 2,33 Millionen Euro weist der ordentliche Haushalt einen Überschuss von rund 111.000 Euro auf. Den Darlehen in der Höhe von 246.000 Euro stehen Rücklagen von 530.000 Euro gegenüber. Der Prüfbericht, von Stipanitz verlesen, weist keine Feststellungen auf. Für die Vorfinanzierung des durch eine ELER-Förderung abgedeckten Neubaus der Tagesbetreuungsstätte wird ein Kredit in der Höhe von 591.000 Euro aufgenommen.

Mittels Dringlichkeitsantrags des Bürgermeisters auf die Agenda gekommen ist die Leitbildplanung „Lebenswertes Spannberg“. Unter Bürgerbeteiligung sollen zukunftsweisende Projekte für die Gemeinde erarbeitet werden.

Was das sein könnte, umriss Stipanitz: „Ich habe schon Gespräche wegen der Topothek geführt, zudem könnte ich mir einen Fitnesspark vorstellen.“ Ebenso schwebt dem Ortschef eine Heizanlage mit alternativer Energie vor.