Nun sind die Bürger am Wort. Interessierte Bevölkerung äußerte Wünsche für die Zukunft der Gemeinde.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 25. Mai 2019 (05:18)
Mauritsch
Martin Ruhrhofer (eNu), die Gemeinderäte Eduard Wagner (STS), VP-Vize Franz Deutsch und Gerhard Münzker (VP), Regina Engelbracht (eNu), VP-Bürgermeister Herbert Stipanitz, VP-Gemeinderat Herbert Marzy und Rudolf Peter (VP) sowie Wolfgang Schoberleitner.

Die Gemeinde soll ein Leitbild bekommen, ausgearbeitet im Zuge eines Bürgerbeteiligungsprozesses, einer „Ideenwerkstatt“, wie es VP-Bürgermeister Herbert Stipanitz bezeichnete. Er möchte damit dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr Einbindung entgegenkommen. Bei der Auftaktveranstaltung begann die Sammlung der Vorschläge und die organisatorischen Abläufe wurden festgelegt.

Wie soll sich die Gemeinde entwickeln, wie mit Wohnsituation und Mobilität umgehen, wie dem Klimawandel begegnen und welche Möglichkeiten gibt es für den Naturschutz? Das sind nur einige der Themen, die in den insgesamt vier Veranstaltungen im heurigen Jahr angesprochen werden sollen.

Dazu kommt Ortstypisches wie die Beleuchtung des Treppelweges oder der Erhalt der SebastianiLinde. Im ersten Schritt der Ideenfindung brachten die interessierten Besucher ihre Wünsche und Anliegen zu Papier. Mit an alle Haushalte verteilten Umfragebögen möchte man so viele Bürger wie möglich erreichen. Ziel ist, bis zum Ende des Jahres ein Leitbild zu erstellen – Arbeitstitel „Lebenswertes Spannberg“.

„Brauchen eine offene Diskussion“

Die Stimmung in der Bevölkerung ist nur verhalten positiv – oder wie es eine Bürgerin ausdrückt: „Ich würde es begrüßen, wenn nun eine offene Diskussion über die Anliegen der Bevölkerung in Gang käme.

Es gibt viele kleine Projekte in Spannberg, die ohne großen Aufwand realisierbar wären, wie der Park beim Gemeindeamt. Es sollte endlich einmal wirklich etwas weitergehen.“ Nicht nur große Prestigeprojekte sollen umgesetzt, sondern es soll sich vor allem der „kleinen“ Anliegen der Bürger angenommen werden.

Mit dabei sind die Leader-Region Weinviertel Ost sowie die Niederösterreichische Energie- und Umweltagentur, finanzielle Unterstützung gibt es vom Land Niederösterreich und der Europäischen Union.