Sogar die Landeschefin kam zur Kindergarten-Eröffnung. Wie freischwebend ragt das Gebäude aus dem Hang, eröffnet einen hervorragenden Blick über die Gemeinde. Die neue Tagesbetreuungseinrichtung kombiniert Altensemble mit Modern – „ein spannungsvoller Dialog“, wie es VP-Bürgermeister Herbert Stipanitz ausdrückte. Mit einem Festakt unter reger Anteilnahme der Vereine und der Bevölkerung wurde der Zubau nun offiziell eröffnet.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 30. September 2019 (15:59)

Ein 15 Meter tiefes Fundament trägt das Gebäude aus verleimten Vollholzwänden und -decken. Die rund 500 m2 Gesamtfläche bieten nun ausreichend Platz zum Spielen und Entfalten. Durch die Eingliederung in den bestehenden Gebäudekomplex können vorhandene Einrichtungen wie der Abenteuerspielplatz unkompliziert mitgenützt werden. Für Stipanitz war es ein Herzensprojekt: „Jedes Kind soll seinen Kindergartenplatz haben.“ Was mit Szenenapplaus gewürdigt wurde.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen natürlich die Kinder, die mit ihren Tanzeinlagen alle begeisterten und gar nicht scheu VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Auskunft gaben, welches Spielzeug sie denn am liebsten haben. Damit Selbiges nicht ausgeht, überbrachte die Landesmutter als Gastgeschenk eine große Box mit Spielsachen. Und erklärte anschließend launig dem Ortschef, was die heutige Jugend so unter „cool und chillig“ versteht.

Die Liste der Ehrengäste war lang: die Nationalräte Angela Baumgartner (VP) und Rudolf Plessl (SP), seitens der Bezirkshauptmannschaft Stellvertreter Wolfgang Merkatz, Regionsobmann Kurt Jantschitsch sowie zahlreiche Bürgermeister aus der Region. Pater Karl Seethaler nahm die Segnung vor, nicht ohne vorher mit den Kindern gemeinsam zu singen, der Musikverein sorgte für die musikalische Umrahmung, ebenso wie die Chorgruppe Spannberg , die Feuerwehr kümmerte sich um das leibliche Wohl und auch der Kameradschaftsbund trat an. Im Anschluss stand das neue Gebäude für einen Tag der offenen Tür zur Besichtigung bereit.