Die „Schiffsband“ ist weiter auf Erfolgskurs. Die seefahrenden Musikanten sind nun in Regensburg angekommen und spielten ein fulminantes Konzert. Jetzt zwingt sie Hochwasser zum Wenden.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 18. Juli 2021 (05:44)
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Am Ziel der Reise angelangt: In Regensburg erwartete die „Carnuntum Schiffsband“ eine große Publikumsschar, die so begeistert von den seefahrenden Musikern war, dass das Konzert auf zweieinhalb Stunden verlängert wurde.
Johann Theo Hörner, Johann Theo Hörner

Die schon über die Landesgrenzen hinaus bekannte „Carnuntum Schiffsband“ ist mittlerweile in Deutschland und sogar schon an ihrem planmäßigen Zielort Regensburg angekommen. Wie bei jeder Abenteuerreise gilt hier das Motto „Der Weg ist das Ziel!“.

Dass die zehnköpfige Crew rund um die Musiker Hubert und Karl Frings, Fred Härting und Walter Hansi am Schiff und auf ihrer Reise eine „Gaudi“ haben und hatten, davon können sich täglich hunderte Social-Media-Fans ein eindrucksvolles Bild machen.

Täglich neue Impressionen über Whats App oder Facebook

Ob über Whats App oder Facebook – jeden Tag gibt es neue Impressionen von der Reise, die von den Protagonisten als „Jugendtraum“ bezeichnet wird. „Social-Media-mäßig feuern wir aus allen Kanälen“, freut sich Band-Frontmann Hubert Frings und die Fans danken den Reisenden und klicken ihre Beiträge, reagieren auf die Kurzvideos und jubeln den jung gebliebenen Entertainern über das Internet zu.

Da wird vom großartigen Konzert an der Linzer Donaulände geschwärmt, das sogar live auf Facebook übertragen wurde, zwischendurch gibt es Impressionen vom Gang an Land in der oberösterreichischen Landeshauptstadt und natürlich dürfen auch Videos vom Zeitvertreib am Boot, der oft – wie könnte es anders sein – aus gemeinsamen Jam-Sessions an der Akustikgitarre besteht.

Als würde ein Konzert pro Tag auf dem Schiff nicht schon genug sein – aber so sind diese musikbegeisterten Idealisten eben. Eine dieser dokumentierten Sessions beinhaltet auch das „Lebensmotto“ der Schiffscrew für ihre Reise: Der Ambros- und Heller-Evergreen „Für immer jung“ könnte nicht besser zu der Unternehmung passen. Passau, Vilshofen und Straubing, um nur einige der Orte, die von der „Carnuntum“ schon passiert wurden, aufzuzählen, wurden bereits besucht, beim Konzert in Freyenstein verwandelte sich dieses ob der tollen Stimmung kurzerhand in „Feyerstein“.

Verhandlungen mit örtlichen Behörden

Aber nicht nur die virtuellen Herzen und Begeisterungsbekundungen fliegen der „Carnuntum Schiffsband“ zu: In Regensburg, wo das Schiff am Sonntag eintraf, wurde gar ein zweieinhalbstündiges Konzert gegeben, weil das Publikum so begeistert vom Sound und der Energie des Marchfelder Musikexports war. Zuerst musste aber noch mit den örtlichen Behörden verhandelt werden.

Für die Weiterreise musste nun der Mast des Schiffes weichen: „Das Wasser ist zu hoch, wir kommen sonst nicht unter den Donaubrücken durch“, begründen die Musiker diese Maßnahme. „Eigentlich wollten wir noch eine weitere Station einlegen, wir mussten jetzt aber einsehen, dass der Wasserstand der Donau hier zu hoch ist und wir noch immer nicht unter den Brücken passieren können“, berichtet Hubert Frings. Deswegen müsse man nun wenden und den Heimweg antreten. Zuvor warten aber natürlich noch einige Konzerte auf die Band und ihre Fans.