Bürgerlisten-Kritik: „Viel Geld, wenig Leistung“. Parteichef Paul Ebhart moniert, dass Gemeinde 11.000 Euro jährlich für neues Gänserndorf Bad mitbezahlen muss.

Von Robert Knotz und Manuel Mattes. Erstellt am 07. Dezember 2019 (04:18)
SP-Bürgermeister Deltl: „Beteiligung ist sinnvoll.“
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Bürgerlisten-Chef Paul Ebhart tobt: „Strasshof hat sich bei Verhandlungen mit Gänserndorf über den Tisch ziehen lassen. Es gibt keine garantierten Zeiten, in denen Strasshofer Schüler im Turnunterricht das neue Gänserndorfer Bad benützen können, dennoch zahlt die Gemeinde 11.000 Euro jährlich.“

Da sei es noch besser, so der Bürgerlisten-Chef, man gebe das Geld dafür aus, um den Leuten die Eintrittskarten zu schenken. Die SPÖ, die das im Kuschelkurs mit Türkis und Blau beschlossen hat, handelt nicht im Sinne der Bürger.

"Die Schwimmzeiten sind jährlich veränderbar"

SP-Bürgermeister Ludwig Deltl sieht das naturgemäß anders: „Keine der anderen Gemeinden, die für das Bad mitbezahlen, hat ein Anrecht auf fixe Zeiten für den Schwimmunterricht. Dass wir uns finanziell beteiligen, hat den Vorteil, dass wir die Chance haben, in Gesprächen mit den Direktoren anderer Gemeinden den Unterricht abzustimmen.“

Hätte man den Vertrag nicht beschlossen, würden die örtlichen Schulen zu 100 Prozent nicht berücksichtigt, führt der Ortschef aus. „Die Schwimmzeiten sind jährlich veränderbar. Ginge es nach Ebhart, hätte keines unserer Kids Schwimmunterricht“, schließt der Ortschef.