Herzinfarkt: Hilfe kam in letzter Minute. Ein kürzlich gesetzter Stent hatte sich bei Martin Pallantschitsch verschlossen. Rettungskette funktionierte lückenlos.

Von Robert Knotz. Erstellt am 17. Oktober 2019 (04:03)
ÖAMTC
Christophorus 9 brachte den Patienten sicher ins AKH.

Es war um die Mittagszeit des 28. September, als der 86-jährige Martin Pallantschitsch plötzlich über Übelkeit und starke Schmerzen in der Brust klagte. Seine Gattin Ellen rief umgehend über Notruf 141 und binnen weniger Minuten waren die Einsatzkräfte vor Ort.

Der Notarzt des Roten Kreuzes Gänserndorf diagnostizierte einen Herzinfarkt, denn der einen Monat vor dem Vorfall im Krankenhaus Mistelbach gesetzte Stent hatte sich wieder verschlossen. „Das war Rettung in letzter Minute“, erzählt die Gattin im NÖN-Gespräch. Der Notarzt forderte sofort einen Hubschrauber an, der den Erkrankten ins AKH nach Wien flog, wo er bereits von einem Ärzteteam erwartet und medizinisch betreut wurde.

Ellen Pallantschitsch und die Familie des Patienten möchte sich beim Roten Kreuz für die rasche Hilfe, aber auch bei der Polizei, die die Rettungsmaßnahmen unterstützte, herzlich bedanken. Martin Pallantschitsch ist wieder zu Hause und erholt sich von den Strapazen.