Verletzter Falke gerettet. Ein Nylonnetz wurde einem Raubvogel zum Verhängnis: Der Falke verhedderte sich in dem Netz, dieses bleib an einem Ast hängen. FF-Kommandant Brandstetter befreite das Tier.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 05. Juli 2019 (13:26)

In einer waghalsigen Aktion rettete am Freitag Leo Brandstetter jun., Feuerwehrkommandant von Obersiebenbrunn, einem, in Not geratenen Falken das Leben. 

Der Raubvogel hing in einem Baum fest und wurde von einer Spaziergängerin entdeckt, die Brandstetter alarmierten.

Der Feuerwehrkommandant war in nur wenigen Minuten vor Ort,  um dem Tier zu helfen. Der Falke hing in rund acht Metern Höhe auf einem Baum fest. Sein Bein war in einem Nylonnetz verstrickt, welches wiederum an einem Ast festhing.

Nachdem der Falke vom Baum und dem Nylonnetz befreit worden war, wurde er nach Haringsee in die Eulen- und Greifvogelstation zur weiteren Versorgung seines verletzten Fußes gebracht.

Die Spaziergänger sind froh, dass der Feuerwehrkommandant so rasch zur Stelle war und dem Falken helfen konnte