Lagerhaus baut in Obersiebenbrunn aus. Genossenschaft konnte den Gesamtumsatz auf 75,2 Mio. Euro steigern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Oktober 2019 (04:28)
LH Marchfeld
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Mayer, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Epp, Raika-Direktor Georg Pregesbauer, GeschäftsführerRudolf Brandhuber, RWA-Bereichsleiter Alexander Pilarski, Obmann Johann Lang, Stellvertreter Friedrich Schreiner, Hermann Kalenda (Raiffeisen-Landesbank), Raika-Geschäftsleiter Johannes Jaindl, Revisor Anton Fitzthum und Rechnungswesen-Leiter Rudolf Kandioler (v.l.).

Die Lagerhaus-Genossenschaft Marchfeld präsentierte im Zuge ihrer Generalversammlung eine gute Entwicklung. Getragen von Marktanteilsgewinnen im Segment Agrar und einer dynamischen Entwicklung des Baustoffbereichs, stieg der Umsatz 2018 um 4 Prozent auf 75,2 Mio. Euro. Auch zukünftig setzt man auf Wachstum in den Segmenten Agrar und Bau. Grundlage sind leistungsfähige Agrarstandorte mit Fokus auf biologische Landwirtschaft sowie professionelle Bauberatung durch ein großes Mitarbeiterteam.

Obmann Johann Lang und Geschäftsführer Rudolf Brandhuber thematisierten das aktuelle Umfeld, das unter anderem mit einer Veränderung der globalen und regionalen Handelsströme, dem technologischen Wandel oder dem Wachstum der biologischen Produktion einhergeht.

"Wir freuen uns über die gute Entwicklung"

Insgesamt investierte das Lagerhaus Marchfeld 2018 rund 5 Mio. Euro. Zentrales Projekt war die Erhöhung der Agrar-Lagerkapazitäten um etwa 30.000 Tonnen durch den Erwerb von Getreidesilos eines Agrarhändlers auf eine Gesamtlagerkapazität von mehr als 100.000 Tonnen. Davon entfallen 25.700 Tonnen auf Bio-Ware mit sechs Bio-Übernahmestellen. Erfreulich lief 2018 auch die geschäftliche Entwicklung im Segment Agrar mit Marktanteilsgewinnen sowohl im konventionellen als auch biologischen Bereich.

Während sich weitere Unternehmensbereiche wie Technik oder Bau- und Garten stabil entwickelten, reüssierte insbesondere auch der Baustoffbereich mit einem Umsatzplus von rund 6 Prozent. Das ist das Resultat des fortgesetzt erweiterten Angebots in diesem Segment, das seit zwei Jahren neben der Ausführung auch Planungstätigkeiten anbietet. „Wir freuen uns über die gute Entwicklung. Diesen Trend möchten wir in Zukunft fortsetzen“, so Brandhuber.