400.000 Euro für Straßen. Der Zistersdorfer Gemeinderat beschloss, welche Fahrbahnen erneuert werden.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 14. April 2019 (06:33)

 In der jüngsten Gemeinderatssitzung stand das Straßenbauprogramm auf der Tagesordnung. Es umfasst Projekte mit einem Volumen von insgesamt 400.000 Euro und wurde einstimmig beschlossen. Die NÖN war vor Ort und hat jene Straßen besichtigt, die für die geldaufwendigsten Projekte sorgen werden.

VP-Baustadtrat Johann Helm trug im Gemeinderat die geplanten Projekte vor. Mit dem Zustand der Straßen in der Großgemeinde ist er generell zufrieden, allerdings „sind die Nebengassen ein Jammer“, so Helm. Man hinke mit diesen etwas nach, jedoch sind die Sanierungen kostenintensiv und zeitaufwendig.

Für etwas Unmut sorgte bei Helmut Aigner (Grünen) die Ortsdurchfahrt Gaiselberg. „Gibt es einen Grund, warum die Straße erst 2021 saniert werden soll?“, fragte der Gemeinderat. Das Problem bei dem Projekt: Unter der Fahrbahn befindet sich ein alter Kanal, der bereits desolat ist. Er wurde vermutlich in den 1950er-Jahren errichtet.

Für VP-Bürgermeister Helmut Doschek und sein Team würde es wenig Sinn machen, die Fahrbahn erst zu sanieren, da diese dann eventuell wegen Arbeiten am Kanal erneut aufgerissen werden müsste. Da nicht alle Hausanschlüsse zum Kanal dokumentiert sind, braucht das Projekt eine ausgiebige Planung. Mit der Fertigstellung sei somit erst 2021 oder 2022 zu rechnen.