Wohnprojekt Friedensgasse: Anrainer beklagen „Pfusch“. Unangekündigte Arbeiten an den Gehwegen zu einer Wohnanlage stören die Bewohner: Sie sprechen von unprofessioneller und unvollständiger Sanierung.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 02. Februar 2020 (05:40)
Laut Anrainern und Ronald Heberling wurde bei der Sanierung der Gehsteige in der Friedensgasse gepfuscht.
Heberling

Die Anrainer einer Wohnhausanlage in der Friedensgasse machen schon länger auf sich aufmerksam: Sie möchten ein geplantes Wohnprojekt der „Schöneren Zukunft“ am angrenzenden Grundstück verhindern. Die Gründe dafür sind vielfältig, so wurden letztes Jahr bereits Waldohreulen und die Erhaltung der Grünräume in der Stadt genannt.

VP-Bürgermeister Helmut Doschek beruhigt bereits, dass kein „Monsterbau“ entstehen und zudem eine Parkanlage erhalten bleiben werden. Doschek hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, die Abwanderung aus Zistersdorf mit neuen Wohnungen zu stoppen.

Letzte Woche hatten die Anrainer in der Friedensgasse allerdings erneut Grund zum Ärger: Unangekündigt fanden Arbeiten auf den Gehwegen statt. Künstler Ronald „Hero“ Heberling ist damit unzufrieden, der verwendete Trockenbeton sei nicht zur Verarbeitung bei frostnahen Temperaturen geeignet.

Die Arbeiten auf den Gehwegen sind auch insofern interessant, da die Hausbewohner ersessene Rechte auf die Benützung der Wege einklagen möchten. Da die Wohnbaugenossenschaft „Schönere Zukunft“ für eine Stellungnahme nicht erreichbar war, folgt die entsprechende Gegendarstellung in der nächsten Ausgabe der Gänserndorfer NÖN.