Vandalen im Lokal: Tennisstüberl-Schuppen verwüstet. Lebensmittel wurden verstreut, Grill-Utensilien verbrannt: Ein böser Streich im Tennisstüberl?

Von Franz Dangl. Erstellt am 07. August 2020 (05:02)

Das Tennisstüberl in Amaliendorf ist ein gerne besuchtes Gasthaus, das seinen Gästen so manches kulinarische Schmankerl bietet. Nichts davon hielten anscheinend nächtliche Besucher: Sie hinterließen vor wenigen Tagen eine Spur der Verwüstung.

Nach dem gewaltsamen Eindringen in den Gasthausschuppen wurde die dort befindliche Tiefkühltruhe geleert und der Inhalt wie Eis, Mehlspeisen, Pommes und andere Lebensmittel ganz einfach verstreut. Zudem wurden auch Getränke entwendet. In Folge knackten die Vandalen auch einen zweiten Schuppen, in dem sich diverse Grillgeräte befanden, und verheizten dort einige Sachen.

„Böser Lausbubenstreich“

 „Wir hatten großes Glück, dass dabei kein Brand entstand, denn der Schuppen befindet sich gleich neben dem Gasthaus“, so Helga Polt, die ob dieser gesamten Nacht- und Nebel-Aktion nur noch den Kopf schütteln kann. „Es dürfte sich hier wirklich um einen bösen Lausbubenstreich handeln, denn die Täter haben ja nichts mitgenommen, sondern alles rausgeworfen und so dem Verderb preisgegeben, bzw. mit dem Feuer gespielt“, sagt sie. Insgesamt dürfte dabei ein Schaden von mehr als 2.000 Euro entstanden sein, schätzt Helga Polt.