Gmünd

Erstellt am 08. März 2018, 04:38

von Michael Schwab

Falstaff-Guide: Fünf Lokale ausgezeichnet. Gasthof Kaufmann in Litschau erhielt erstmals eine Falstaff-Gabel, den Spitzenplatz im Bezirk Gmünd teilen sich Matthias Ambrozy und das Stadtwirtshaus „Hopferl“.

Große Freude im Gmünder Stadtwirtshaus „Hopferl“ über 82 von 100 möglichen Punkten im Falstaff-Guide und die Top-Bewertung auf „Tripadvisor“: Claudia Meierhofer, Aydin Özdemir, Gisela Wallner, Michael Fittl und die Betreiber Monika und Josef Hag mit den Urkunden.  |  Andrea Dangl

18.000 Mitglieder des Falstaff-Gourmetclubs vergaben rund 250.000 Bewertungen für rund 1.750 Restaurants. Am Ende erreichten dadurch fünf Lokale aus dem Bezirk Gmünd je eine von vier möglichen „Gabeln“ für den neuen Falstaff-Restaurantguide.

Petra und Matthias Ambrozy sowie Küchenchef Roman Novak freuen sich über die bisher beste Falstaff-Bewertung ihres Lokals.  |  Michael Schwab

Den Spitzenplatz im Bezirk teilen sich das Stadtwirtshaus Hopferl in Gmünd und das Restaurant Ambrozy in Nondorf mit je 82 von 100 Punkten in den Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente.

„Wir konnten unser Ergebnis vom Vorjahr um einen Punkt verbessern. Die Tester haben uns ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt“, freut sich Hopferl-Chef Josef Hag. Sein Restaurant ist auch in der internationalen Internet-Plattform „Tripadvisor“ seit Jahren Nummer eins in Gmünd.

Ambrozy steigerte sich auf 82 Punkte

Matthias Ambrozy aus Nondorf erzielte sein bisher bestes Ergebnis mit ebenfalls 82 Punkten – eine Steigerung gegenüber 2017 um zwei Punkte. „Wir waren drei Mal in Folge im Falstaff-Guide, sind natürlich sehr zufrieden mit der Steigerung. Es gibt genug Leute, die auf diese Bewertungen achten, ich mache das selbst in fremden Regionen auch so“, sagt Ambrozy.

Erstmals mit einer Gabel im Guide ist der Gasthof Kaufmann in Litschau. Das Lokal von Leopold Hofbauer stieg mit 80 Punkten ein. „Die sind ein Zeichen der umfassenden Qualität und das Ergebnis unserer guten Lehrlingsausbildung mit großteils eigenem Personal“, freut er sich: „Ein Chef, der vor Ort ist und korrigierend eingreifen kann, ist natürlich von Vorteil.“

Der Gasthof Kaufmann in Litschau ist erstmals mit einer Gabel dabei: Carola Kreuzer-Weinstabl und Leopold Hofbauer mit der Urkunde.  |  Michael Schwab

Hofbauer übernahm das Gasthaus 2007 und wollte von Anfang an für gute, bürgerliche Gastronomie stehen. „Wir wollten aber auch am Puls der Zeit sein, daher kamen Regionales und Saisonales und im Winter Spezialitäten-Wochen dazu. Unsere Weinkarte wird besonders von Golf-Gästen im Sommer geschätzt“, nennt er die aus seiner Sicht wesentlichen Faktoren.

Konstant bei 80 Punkten hält der Goldene Stern (Gmünd), das 2017 am besten bewertete Gasthaus Perzy in Rottal fiel von 82 auf 80 Punkte zurück.