Kinderbetreuung: Zwei Gemeinden, ein Plan. Weitra und Unserfrau-Altweitra planen eine Kinder-Tagesbetreuung. Los geht es in den nächsten Monaten mit einem Provisorium in der Volksschule Weitra.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Januar 2020 (04:34)
Freude über die gemeinsame Lösung für die Tagesbetreuung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr: Stadtrat Erwin Hackl, Vizebürgermeisterin Petra Zimmermann-Moser, Stadtrat Patrick Layr, Bürgermeister Otmar Kowar und Gemeinderat Franz Haumer mit den Kindergartenkindern Oliver Weissenbäck & Clara Langer im Kindergarten Kalvarienberg.
Gemeinde Weitra

Nach dem gemeinsamen Bauhof und der Kläranlage gibt es nun auch für die Gemeinden Weitra und Unserfrau-Altweitra eine gemeinsame Lösung bei der Kinder-Tagesbetreuung.

„Nach den durchgeführten Bedarfserhebungen in den beiden Gemeinde wird es ab Mitte 2020 erstmals eine Kleinkinderbetreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in den beiden Gemeinden geben“, berichten Stadtrat Patrick Layr (Weitra) und Bürgermeister Otmar Kowar (Unserfrau-Altweitra), beide ÖVP.

Adaptierungsarbeiten wurden festgelegt

Um den Wünschen der Eltern zu entsprechen, soll der Betrieb der Tagesbetreuungseinrichtung in den Räumlichkeiten der ehemaligen provisorischen Kindergartengruppe in der Volksschule Weitra schnellstmöglich starten. Die dafür notwendigen Adaptierungsarbeiten wurden bereits festgelegt und sollen in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Neben einem Gruppenraum steht den Kindern auch ein eigener Ruheraum zur Verfügung, in dem sie entspannen und rasten können. Speziell für die Betreuung von Kleinkindern ausgebildete Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Bedürfnisse der Kinder.

Für die dauerhafte Unterbringung der Tagesbetreuungseinrichtung soll der Kindergarten „Kalvarienberg“ in der Schubertstraße adaptiert und saniert werden, die Planungen dafür sollen auch noch im laufenden Jahr starten.

Die Öffnungszeiten der Tagesbetreuungseinrichtung richten sich nach der Bedarfserhebung und sollen die Eltern bestmöglich unterstützen. Info gibt es in den Gemeindeämtern.