Reintesten zur Schularbeit in Mittelschulen. Vor einer Schularbeit müssen Schüler zusätzlich getestet werden. Mehr Testkits gibt es im Bezirk Gmünd aber noch nicht.

Von Karin Pollak. Erstellt am 05. März 2021 (05:13)
Wie geht es mit den Schulen weiter?
APA (dpa/Symbolbild)

In den Mittelschulen des Bezirkes Gmünd stehen in den nächsten Tagen die ersten Schularbeiten im zweiten Semester an. Die Organisation ist dafür umfangreicher als sonst, schon wegen der notwendigen „Nasenbohrer-Tests“ der Schüler.

Montags und mittwochs werden die Schüler getestet, das hat sich laut Bildungsmanager Alfred Grünstäudl bewährt und ist mittlerweile zur Routine geworden. Da die Schüler in zwei Gruppen pro Klasse geteilt sind, komme jeder Jugendliche zu seinem wöchentlichen Test – freiwillig natürlich.

Prüfungen am Homeschooling-Tag?

Die Schularbeiten werden pro Klasse erstellt und für alle Schüler einer Klasse an einem Tag durchgeführt. Das bedeutet, dass es zusätzliche Tests geben muss. NÖN-Leserin Andrea Schwarzinger aus Karlstift weist nun darauf hin, dass einige Schulen als Schularbeitstag den Freitag gewählt hätten – der eigentlich „Home-Schooling-Tag“ ist. „Es gibt aber anscheinend keine Extra-Testkits für die Mittelschulen, die ja alle zwei Tage vorgeschrieben wären“, betont Schwarzinger.

Keine Extratestkits für Schularbeiten

 Bildungsmanager Alfred Grünstäudl bestätigt auf NÖN-Anfrage, dass es für die Schularbeitstage noch keine Extratests gebe. Aber: „Jede Schule bekommt ausreichend für die am Montag und Mittwoch angesetzten Tests. Da bleibt eine Reserve übrig, die für die zusätzlichen Tests an Schularbeitstagen verwendet werden können. Es sollen auch Kits für die Freitag-Tests kommen. Wann das sein wird, ist noch nicht fixiert.“

Wann eine Schule die Schularbeiten ansetzt, das liege Grünstäudl in der Autonomie der Mittelschulen. „Sind die Schularbeiten an einem Freitag, muss die Schule dafür sorgen, dass die Schülertransporte durchgeführt und genügend Personal in der Schule ist, damit die Schüler in Gruppen geteilt werden können“, so Grünstäudl.