Sechs Radarboxen werden montiert. Gmünder Bezirk hat schon bald seine ersten fixen Radar-Standorte.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 04. Juni 2021 (03:29)
Auch in Kirchberg ist der Radarstandort im Entstehen.
Petra Suchy, Petra Suchy

Eine bereits im Spätwinter zugesagte Maßnahme gegen Belastungen durch Holz-Importe steht schon vor der Verhandlung weiterer Optionen vor der finalen Umsetzung: Die Arbeiten für die Installation der ersten sechs fixen Radarstandorte im Gmünder Bezirk, die auch irre Tempobolzer mit teils weit über hundert „Sachen“ im Ort endlich zur Einsicht bringen soll, ist angelaufen. Das Projekt hatte sich wie berichtet wegen Material-Lieferschwierigkeiten verzögert.

„Bitte lächeln“ heißt es schon bald an sechs Orten zwischen Illmanns und Kirchberg.
Google Maps, Hammerl

„Jetzt sind alle Betonfundamente da, können alle Kästen montiert werden – und sollte auch schon das Messgerät dabei sein, das zwischen den Standorten abwechselnd zum Einsatz kommen wird“, freut sich Bezirkshauptmann Stefan Grusch. Er streicht die Bemühungen des Schremser VP-Stadtrates David Süß hervor. Süß, beruflich Referent im VP-Parlamentsklub, habe den Stein auf ministerieller Ebene ins Rollen gebracht, nachdem am Behördenweg mit der Landespolizeidirektion wegen zu geringer Frequenz und zu hohen Kosten nichts erreicht worden war.

„Bitte lächeln“ soll es für Temposünder – wenn alles glatt läuft – ab 7. Juni in Illmanns, Eisgarn, Heidenreichstein, Aalfang, Langschwarza und Kirchberg heißen.