Wintereinbruch am Nebelstein. Der für 25. September angekündigte Wetterumschwung hatte es in sich. In der Nacht zum 26. September wurde der etwas über 1.000 Meter hohe Nebelstein mit einer für September doch eindruckskvollen Schneehaube versehen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 26. September 2020 (11:39)

„Gegen fünf Uhr früh war schon  alles weiß, wir hatten drei Grad“, betont Nebelstein-Hüttenwirtin Karin Hruska. Bis zum Mittag taute der Schnee, mit dem nun die Wintersaison 2020/21 eingeläutet worden ist, zwar fast komplett weg, die Temperatur ging aber über 4 Grad nicht hinaus.

Die Nebelsteinhütte bleibe, so die Hüttenwirtin, aber noch bis 31. Oktober geöffnet – das Wetter soll sich ja wieder bessern.

Ein so früher Wintereinbruch ist in den höher gelegenen Regionen nichts Außergewöhnliches. In der Bezirksstadt Gmünd, die auf 485 Meter Seehöhe liegt,  schaut das schon etwas anders aus. Laut den Wetteraufzeichnungen der Wettermessstation  - bei den Schneefällen reichen diese bis  1971 zurück -  gab es die frühsten Schneefälle am 12. Oktober 2002 und am 18. Oktober 1992.