Wegen Corona 78 Tage im Gmünder Spital. 57 Tage musste Helga Huber wegen ihrem schweren Krankheitsverlauf in Folge einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation des Landesklinikums Gmünd betreut werden. Am 9. Jänner konnte sie das Krankenhaus geheilt verlassen – nach insgesamt 78 Tagen.

Von Red. Gmünd. Erstellt am 15. Januar 2021 (12:13)
Helga Huber mit dem Team der Intensivstation des Gmünder Krankenhauses.
Landesklinikum Gmünd

Die Freude ist sowohl bei der Patientin als auch beim Krankenhauspersonal darüber groß. Helga Huber wurde aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung am 24. Oktober im Landesklinikum Gmünd aufgenommen.

„Sie entwickelte eine für dieses Virus so typische Lungenentzündung und hatte zunehmend Schwierigkeiten mit der Atmung, weshalb sie fast zwei Wochen nicht-invasiv über eine festsitzende Gesichtsmaske beatmet wurde“, heißt es aus dem Spital. Leider habe sich ihre Lungenentzündung trotz aller Maßnahmen weiter verschlechtert und es drohte ein Lungenversagen. „Das war der Zeitpunkt, an welchem entschieden wurde, Frau Huber in einen künstlichen Tiefschlaf zu versetzen und invasiv, das heißt mittels eines Beatmungsgerätes künstlich zu beatmen“, berichtet das Landesklinikums Gmünd.

In den folgenden drei Wochen habe sich Helga Huber trotz einiger Tiefs erfreulicherweise erholt, die Unterstützung durch die Beatmungsmaschine konnte schrittweise reduziert werden. In den drauffolgenden Wochen konnte sich die Patientin weiter erholen und kam wieder zu Kräften, daher war sie nicht länger auf eine Beatmungsunterstützung angewiesen.

Genau am Christtag, dem 25. Dezember, konnte Helga Huber die Intensivabteilung verlassen und sich auf der Normalstation auf die Entlassung nach Hause freuen.

Auch für die betreuenden Ärzte und Pflegekräfte war die Genesung von Helga Huber, die immerhin 57 Tage auf der Intensivstation verbrachte, ein  Grund zur großen Freude. Am 9. Jänner, also nach insgesamt 78 Tagen, wurde Helga Huber aus dem Gmünder Landesklinikum in häusliche Pflege entlassen.