„Eine Herzensregion“

Erstellt am 27. Februar 2013 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Web-Artikel 148053
Foto: NOEN
ÖVP-Veranstaltung / Riesenstimmung für Erwin Pröll in der Sporthalle Waidhofen, Andy Marek moderierte „ein Heimspiel für den Landeshauptmann“.
Von Hannes Ramharter

WALDVIERTEL / Wahlkampf-Höhepunkt für die ÖVP-Fans in den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl am 25. Februar: Landeshauptmann Erwin Pröll kommt wenige Tage vor der Landtagswahl in die mit rund 1.500 Besuchern gefüllte Sporthalle Waidhofen.

„I bin entsetzt, für des, dass mi kana mog, san gaunz schön viele da“, eröffnete der Landeshauptmann nach seinem Eintreffen auf der Bühne seine Ansprache. Zuvor hatte Andy Marek das Publikum fast in Stadion-Jubelstimmung versetzt – ein Heimspiel für den Moderator aus Groß Siegharts, das zu einem Heimspiel für den Landeshauptmann wurde.

Erwin Pröll zog zufrieden Bilanz über die zwei Jahrzehnte, in denen er Niederösterreich als Landeshauptmann geführt hatte, um gleich darauf Ziele für die Zukunft anzusprechen: In drei Bereichen besser, als die anderen zu sein, innovativer & ideenreicher, schneller und sozialer.

Dann griff Erwin Pröll das Top-Thema des Wahlkampfs im Waldviertel auf – die Verkehrsinfrastruktur. „In die beiden Hauptachsen des Waldviertels werden in den nächsten fünf Jahren 250 Millionen Euro investiert“, stellte er klar. Dafür hätten heute auch bereits die Spatenstiche für die Anschlussstelle Gföhl-Ost und die Umfahrung Zwettl stattgefunden. Die Achse von Krems kommend soll bis nach Waidhofen ausgebaut werden. Auch auf der Achse nach Wien soll es zu weiteren Umfahrungen kommen, unter anderem in Schwarzenau, Stögersbach, Scheideldorf und Göpfritz. „Uns soll niemand sagen, wir vergessen das Waldviertel, das ist eine Herzensregion für die Landespolitik“, betonte Pröll.

Und natürlich hatte Pröll auch für die Landwirtschaft etwas im Gepäck: Keine linke Enteignungspolitik, denn „wenn die Landschaft verödet ist und die Teller leer sind, ist es zu spät, an die Bauern zu denken!“