Das Waldviertel kommt ins Kino

Erstellt am 28. Oktober 2016 | 06:28
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Foto: NOEN, Archiv
Rotaryclub zeigt im Waldviertel gedrehten Film „Nebel im August“ in allen drei Kinosälen.

Seit September läuft der Film „Nebel im August“ in den Kinos. Der hochkarätig besetzte Film (unter anderem mit Karl Markovics) wurde im Vorjahr in Schwarzenau gedreht. Der Rotaryclub Weitra organisiert damit am 1. Dezember einen Sonder-Kinoabend.

„Die Weitraerin Helma Meierhofer (Anm.: NÖN-Mitarbeiterin) hat bei diesem Film, wie viele andere Waldviertler auch, als Statistin mitgewirkt. Sie ist an uns herangetreten, ob wir an diesem Film interessiert seien. Das sind wir natürlich und so hat sich diese Kooperation zwischen dem Rotaryclub Weitra und dem Gmünder Kino ergeben“, betont Hubert Kainzer vom Rotaryclub Weitra.

Ermordung Behinderter durch die Nazis

„Nebel im August“ handelt von der systematischen Ermordung Behinderter bzw. Kranker in der Nazizeit und erzählt die wahre Geschichte des Buben Ernst Lossa in Süddeutschland am Anfang der 1940er-Jahre. „Das Thema Behinderte ist derzeit bei uns sehr gegenwertig. Wir fungieren ja für die monegassischen Teilnehmer an den Special Olympics in Schladming als Host-Town“, so Kainzer. Deshalb sei es den Rotariern ein Anliegen, dass „Nebel im August“ auch im Waldviertel gezeigt werde. Der Film wird am 1. Dezember in allen drei Gmünder Kinosälen gespielt. Reservierungen seien bereits im Gmünder Kino möglich, so Kainzer.

Für Meierhofer beeindruckend: Die Zahl der helfenden Hände, die für das Gelingen des Filmes verantwortlich zeichnen. So war neben vielen Bewohnern aus Schwarzenau etwa auch die Feuerwehr Schwarzenau im Einsatz. Auch der Einsatz der Bewohner und Betreuer des Kolpingwohnheims in Waidhofen als Statisten sei bemerkenswert gewesen, so Meierhofer.

Aber auch für die Demenzgruppe im Pflegeheim Weitra leistete der Rotaryclub Weitra einen Beitrag. 300 Euro wurden am 24. Oktober als Spende übergeben. Mit dieser Spende werden Bastelmaterialien für die dementen Heimbewohner angekauft.