Generalsanierungs-Projekt auf 2020 vertagt. Pläne im Adolf-Schärf-Hof ruhen für 2019, aber: Alle Zustimmungen da.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 17. Oktober 2019 (04:00)
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Weißer Rauch dringt laut Stadtrat Zeilinger aus dem Gemeindebau.

Als Jahresprojekt im sozialen Wohnbau ist die geplante Sanierung des Dr.-Adolf-Schärf-Hofes in der Bahnhofstraße 25 für heuer gestorben. Für 2020 stehen die Zeichen bezüglich des mit 1,35 Millionen Euro kalkulierten Projektes vis-à-vis der evangelischen Kirche aber positiv, teilt FPÖ-Liegenschafts-Stadtrat Benjamin Zeilinger auf NÖN-Nachfrage mit.

Die Mieterin einer der 24 Wohneinheiten hatte dem Gesamtprojekt vor dem Sommer wie berichtet wegen des geplanten Liftbaus keine Zustimmung erteilt. Der im Raum gestandene Gang vor ein Schiedsgericht scheint den Beteiligten erspart zu bleiben. „Wir haben intern alle positiven Argumente, Vorteile und Synergieeffekte zusammengeführt und ein Gespräch mit der Mieterin dazu gesucht, einfach um in Waldviertler, hemdsärmeliger Form, nochmals darüber zu reden“, sagt Zeilinger nun. Danach habe sie die mündliche Zustimmung für diese „wichtige und notwendige Investition“ erteilt: „Dafür möchte ich mich persönlich nochmals sehr bei ihr bedanken! Auch Thomas Hauer, der exzellente Arbeit leistet und auch dieses Projekt wegweisend betreut, gilt großer Dank!“

Vorbereitungen für den Baustart im Frühjahr 2020

Im Sommer hatte Zeilinger den Bau eines Aufzuges für die Sanierung eines mehrgeschoßigen Wohnhauses quasi als Voraussetzung zur Erlangung einer Fördersumme von bis zu 800.000 Euro bezeichnet. Weitere zentrale Aspekte betreffen wie berichtet einen Fernwärme-Anschluss, Wärmedämmungen, die Erneuerung von Fenstern, Türen und Dacheindeckung oder Balkon-Anbauten im rückseitigen Trakt.

Jetzt gehe es noch darum, von allen auch schriftliche Zustimmungen einzuholen, blickt Stadtrat Zeilinger voraus: Dann könne alles für einen Baustart im Frühjahr 2020 vorbereitet werden.