Mezera: „Der Job im Volkshilfe-Betriebsrat war wie für mich gemacht.“

Arbeitnehmervertreterin Andrea Mezera wurde von ihren Kollegen in der Bezirksstelle Gmünd in den Ruhestand verabschiedet.

Erstellt am 23. Oktober 2021 | 05:49
440_0008_8208020_gmu42gmuend_ak_verabschiedung_mezera.jpg
Michael Preissl (2. von links) überreichte Andrea Mezera im Beisein der Arbeitnehmervertreter (v.l.) Georg Janda, Werner Müller, Reinhard Poppinger, Engelbert Artner und Erich Macho die Ehrenmedaille in Silber der NÖ Arbeiterkammer.
Foto: Brigitte Kögler

Anfang Mai ist sie in Pension gegangen, jetzt fand die Verabschiedung von Vollblut-Arbeitnehmervertreterin Andrea Mezera, Kammerrätin der Arbeiterkammer von 2004 bis 2019, statt. Corona-bedingt wurde sie bei einer kleinen Feier in der Bezirksstelle Gmünd geehrt. Deren Leiter Michael Preissl überreichte Urkunde und Ehrenmedaille in Silber der AKNÖ, dankte auch namens Präsident Markus Wieser und würdigte Mezeras Einsatz in zahlreichen Funktionen.

So war sie 31 Jahre bei der Volkshilfe NÖ beschäftigt und als Betriebsratsvorsitzende von 1.700 Mitarbeitern in 220 Außenstellen jährlich rund 40.000 Kilometer unterwegs, um die Kontakte zu pflegen. „Menschen treffen, anpacken — der Job war wie für mich gemacht“, lacht die 63-Jährige. Gerne denke sie an ihre berufliche Anfangszeit als Projektleiterin zur Errichtung der Kinderhäuser im Waldviertel zurück, wo sie Kreativität einbringen konnte. Ebenso bei den mehrjährigen Verhandlungen zum Abschluss eines Kollektivvertrags für die Sozialwirtschaft Österreich: „Ein großes Projekt von Anfang bis Ende betreuen, das ist eine besondere Erfahrung.“

Wer Andrea Mezera kennt, weiß, dass sie ihre Energie weiterhin in der Gemeinschaft ausleben wird. Sie bleibt Obfrau im Verein Sozial-Aktiv, solange sie gebraucht wird. Was sie besonders freut: nun für ihre drei Enkel da sein zu können.