Was wurde aus dem „Goalgetter“ Willi Baumgartner?

Erstellt am 29. November 2022 | 04:33
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8533079_gmu47waswurdeaus_baumgartner.jpg
Foto: privat
Willibald Baumgartner war in der Waldviertler Fußballszene sehr bekannt. Jetzt ist er Heurigen-Wirt.

Im März feiert der in Laa/Thaya geborene und seit seinem achten Lebensjahr in Kirchberg lebende Willi Baumgartner seinen 70. Geburtstag. In der Fußballszene war er in den 1960er bis 1980er Jahren als „Goalgetter“ bekannt. Er wurde mehrmals Torschützenkönig, was ihn 1974 zum SV Gmünd zog und danach nach Zwettl, wo er einige Meistertitel hintereinander feierte. Schließlich landete „Willi“ für längere Zeit in Schwarzenau, wo er auch 13 Jahre lang mit seiner Gattin ein Wirtshaus führte. Seine Fußballkarriere beendete er als Trainer bei Allentsteig.

Auf die heimischen Fußballplätze geht er aktuell nur mehr selten, das möchte er aber gerne ändern. Dafür besucht er zumindest einmal im Jahr Spiele der Deutschen Bundesliga, in erster Linie jene von Werder Bremen. Obwohl schon in Pension, betreibt der gelernte Fleischer nun seit 15 Jahren einen Heurigen in seinem Elternhaus in Kirchberg, das einmal ein Gasthaus und eine Fleischerei war und das er 1999 übernommen hat. Privat freut er sich inzwischen über drei Enkelkinder. Die Familie, betont Baumgartner, sei ihm immer das Wichtigste im Leben gewesen.