Stadtpolizei erhält eigenes Fahrzeug. Polizeiauto der Stadt Gmünd wird bald erste Stadtrunden drehen.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 20. Februar 2019 (03:40)
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René Schreiber bekommt zum Abverkaufspreis ein attraktives Dienstfahrzeug.

Ende 2017 wurde infolge politischer Turbulenzen um die Nachfolge von Gerhard Blaschko doch noch eine einvernehmliche Lösung gefunden, die eine mehr als hunderte Jahre alte Tradition rettete – Gmünd führt als eine der letzten Gemeinden Niederösterreichs parallel zu den Dienststellen der Bundespolizei noch eine eigene Stadtpolizei. Diese wird nun sogar aufgewertet.

Schon bald wird die Stadtpolizei nämlich in der Öffentlichkeit noch intensiver wahrgenommen werden: Sie erhält erstmals ein eigenes, mit dem Wortlaut „Polizei“ und dem Gmünder Stadtwappen auf retroreflektierender Klebefolie versehenes Dienstfahrzeug.

Gute Gelegenheit für viele Jahre

Auf Vermittlung von Günther Sohr von der Bezirkshauptmannschaft war die Stadtgemeinde darauf aufmerksam geworden, dass der NÖ Zivilschutzverband ein top-gewartetes, bis hin zum Blaulicht voll ausgestattetes Einsatzfahrzeug aus dem Bestand ausscheiden wollte. Der Preis belief sich auf 2.900 Euro, der Gemeinderat stimmte dem Ankauf in seiner Sitzung am Abend des 18. Februar auf Antrag von Stadtrat Benjamin Zeilinger (FPÖ) einstimmig zu. Den Auftrag für die Erstellung der Folien erhielt zugleich Berger-Print als Billigstbieter (818 Euro inklusive Umsatzsteuer).

VP-Klubchef Martin Preis spricht von einer guten Gelegenheit auf eine Lösung für viele Jahre, die auch dabei helfe, dass die Arbeit der Stadtpolizei für die Bevölkerung „sichtbarer“ gemacht werde.

Bei Stadtpolizist René Schreiber ist das neue Dienstauto jedenfalls in doppelter Hinsicht gut aufgehoben: Er nimmt nicht nur polizeiliche Aufgaben wahr, sondern ist wie berichtet seit einigen Wochen auch Bezirksleiter im Zivilschutzverband.