Feuerwehr: Höchste Ehren für Strondl. Feuerwehrabschnitt Gmünd tagte in Großhöbarten. Alois Strondl erhielt die NÖ Florianiplakette.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 15. September 2021 (15:00)

Im Zuge des Abschnittstages des Feuerwehrabschnittes Gmünd in Großhöbarten (Gemeinde Waldenstein) gab es nicht nur eine Reihe an Ehrungen von Kameraden: Auch ein neues Fahrzeug der Feuerwehr Großhöbarten um den seit Anfang des Jahres neuen Kommandanten Christoph Jeschko wurde gesegnet.

Heidi Bauer und Beate Gamper sind die Patinnen für das neue HLF1. Das Fahrzeug wurde im Beisein auch der Abgeordneten Martina Diesner-Wais und Margit Göll, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Isabell Stöger, Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Dangl, Stellvertreter Harald Hofbauer, Abschnittskommandant Christian Haumer und die Bürgermeister Alois Strondl (Waldenstein), Christian Grümeyer (Hoheneich) sowie Helga Rosenmayer (Gmünd) von Herbert Weissen steiner gesegnet. Das Orchester Waldenstein sorgte für die musikalische Umrahmung des Tages.

Dank für Einsatzbereitschaft

 Haumer hob die Disziplin seiner Kameraden hervor und dankte jenen, die bei Unterstützungseinsätzen bei den Katastrophen in Belgien und Nordmazedonien waren. Bezirkskommandant Dangl gab seine Freude darüber zum Ausdruck, dass endlich wieder so viele Uniformierte um ihn herum waren und dankte ebenfalls für die fortwährende Einsatzbereitschaft: „Ich bin stolz, dass wir mit 24 Kameraden aus unserem Bezirk unter den 300 Einsatzkräften aus Niederösterreich in den Katastrophengebieten geholfen haben.“

Als besondere Anerkennung erhielt Alois Strondl für seine Tätigkeit als Bürgermeister die Florianiplakette als höchste Auszeichnung des NÖ Verbandes. Strondl hob die besondere Wichtigkeit der Feuerwehren im ländlichen Raum hervor und appellierte an junge Leute, sich dabei zu engagieren, da wegen des Klimawandels mit mehr Einsätzen zu rechnen sein werde. Jede helfende Hand von geschulten Personen werde benötigt.

Feuerwehr im Mittelpunkt der Gemeinschaft

Isabell Stöger dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihren verantwortungsbewussten Einsatzwillen, für Mut und Engagement in unzähligen freiwilligen Stunden zum Wohl der Allgemeinheit. Und Margit Göll in ihren Grußworten: Die Feuerwehr stehe immer im Mittelpunkt der Gemeinschaft, habe eine große Vorbildwirkung auf die Jugend – dabei wünsche sie auch den Gastgebern viel Erfolg und Freude.