Wissenschaftspreis für Stefan Hammerschmidt

Erstellt am 30. Oktober 2016 | 06:49
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6732021_gmu43nordreg_wissenschaft_hammerschmidt.jpg
AKNÖ-Präsident Markus Wieser (l.) und Direktor Helmut Guth (r.) übergaben den Wissenschaftspreis an Stefan Hammerschmidt.
Foto: NOEN, A. Komus
Stefan Hammerschmidt wurde für seine Diplomarbeit über „Neues Arbeiten“ mit Wissenschaftspreis der AKNÖ ausgezeichnet.

Eine schöne Bestätigung wurde Stefan Hammerschmidt aus Großradischen (Gemeinde Eisgarn) zuteil. Er wurde für seine Diplomarbeit „Neues Arbeiten: Formen der Handlungsautonomie und deren Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit“ mit dem Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer NÖ ausgezeichnet.

Hammerschmidt hat damit sein Studium an der Technischen Universität Wien im Mai 2015 abgeschlossen. Seit rund einem Jahr ist er bereits als Projektmanager in der Firma Husky in Waidhofen tätig. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit Umstellungen in der Arbeitswelt.

„Die Entwicklung geht weg vom klassischen Denken, von 8 bis 17 Uhr im Büro zu sitzen. Selbstständiges Arbeiten rückt immer mehr in den Vordergrund“, so Hammerschmidt. Immer mehr Personen würden zumindest teilweise via Laptop und Handy von zu Hause arbeiten. Das setze voraus, dass der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern vertraut, auch wenn er sie nicht ständig im Büro sehe. Wichtig sei daher eine genaue Zieldefinition, an der sich die Mitarbeiter messen lassen müssen.

Neben Vorteilen für Arbeitskräfte in Form besserer „Work-Life-Balance“ (Möglichkeit der Heimarbeit, freie Zeiteinteilung,...) nütze das auch Arbeitgebern – etwa durch den geringeren Platzbedarf im Büro. Zugleich sei man als Arbeitgeber so auch für Personen, die längere Pendelwege an die Arbeitsstätte in Kauf nehmen müssten, attraktiver und habe so einen größeren Pool, aus dem man Mitarbeiter rekrutieren könne.