Gmünd

Erstellt am 12. Juni 2018, 17:04

von Markus Lohninger

Internationales Bekenntnis zu Spitals-Projekt. Der aus Budweis kommende tschechische Gesundheits-Minister sicherte Gesundheits-Kooperation volle Unterstützung zu.

Adam Vojtěch – vorne in der Bildmitte, unter anderem neben Markus Klamminger (Medizinischer Geschäftsführer Landeskliniken-Holding, links) – besuchte das Klinikum Gmünd.  |  M. Lohninger

Das Landesklinikum Gmünd bekam am 8. Juni Besuch vom tschechischen Gesundheits-Minister Adam Vojtěch.

Der 31-Jährige kommt aus České Budějovice und kennt daher die Herausforderungen für die Bevölkerung in der Grenzregion aus eigener Erfahrung, zugleich sieht er hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung als Chance, Absiedelung zu stoppen. „Wir werden im Rahmen der Gesetzgebung das Projekt ‚Healthacross for future‘ bestmöglich unterstützen“, versprach er. „Healthacross for future“ ist die neue Projektstufe und zielt neben ambulanter und Notfall-Behandlung auch auf die vielleicht heuer schon mögliche stationäre Versorgung ab.

2019 soll dazu wie berichtet – vermutlich in der Bleyleben – der Bau eines EU-weit ersten grenzüberschreitenden Gesundheitszentrums starten, in dem Österreicher und Tschechen als Mitarbeiter, Patienten und Gäste ein- und ausgehen werden. Die Kosten für Tschechen sollen genauso wie bei Spitalsbehandlungen tschechische Versicherungen tragen. Projektleiterin Elke Ledl hält die Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums im Frühjahr 2020 für realistisch.

Mehr dazu in der nächsten Gmünder NÖN ab 13. Juni!