Enorme Hilfsbereitschaft für Familie Hofmann. Auf das Spendenkonto der Gemeinde für die Familie Hofmann gingen 13.300 Euro ein. Sanierung nach Feuer ist noch nicht angelaufen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 16. Februar 2019 (04:14)
Karin Pollak
Gerhard und Regina Hofmann (Mitte) waren sprachlos. 13.300 Euro konnten Bürgermeister Christian Grümeyer (links) und sein Vize Manfred Zeilinger an das Ehepaar überreichen, die durch einen Brand fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Durch die Spendenbereitschaft der Hoheneicher kam dieses Geld zusammen.

13.300 Euro konnten Bürgermeister Christian Grümeyer und Vizebürgermeister Manfred Zeilinger am 11. Februar als Erlös einer Hilfsaktion an die Familie Hofmann übergeben. Ein Spendenkonto war von der Gemeinde Hoheneich nach dem Brand in der Wohnung der Familie Hofmann vor einem Monat eingerichtet worden. Die Wohnung ist nach wie vor nicht bewohnbar.

„Es ist schön, in der Gemeinschaft mitgetragen zu werden“, meinten Gerhard Hofmann und seine Gattin Regina nach der ersten Sprachlosigkeit über die Höhe der Spenden. „Ja, Hoheneich hat Solidarität gezeigt“, meinte der Bürgermeister, der sich ebenfalls über diese große Summe freute: „Wir haben mit 4.000 bis 5.000 Euro gerechnet. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen.“

Seit dem Brand am 12. Jänner, der durch eine angezündete Spritzkerze am Christbaum entstanden ist, wurden Spenden zwischen zehn und 1.000 Euro am Spendenkonto für die Familie Hofmann verzeichnet. „Wir danken allen, die uns helfen wollen. Wir brauchen alles neu, vom Polster bis zur Kleidung“, zeigte das Ehepaar Hofmann auf. Durch den Brand ist unter anderem der Schaumstoff der Polstermöbel geschmolzen. Diese klebrige Masse hat sich mit dem Russ in der gesamten Wohnung verteilt. Alles ist verraucht, verklebt und schwarz.

„Putzfeen“ aus der Whatsapp-Gruppe

„Wir haben bis auf die Möbel alles ausgeräumt. Jetzt warten wir auf die Gutachten der Sachverständigen und das Okay der Versicherung. Erst dann können die Firmen mit der Sanierung beginnen“, erklärt der am Tag vor dem Brand zum Feuerwehrkommandant-Stellvertreter gewählte Gerhard Hofmann. Die Sanierung sei bereits komplett durchgeplant. Die dafür beauftragten Firmen werden über die Firma Leyrer+Graf koordiniert. „Wir rechnen, dass wir Anfang Mai aus unserer zur Verfügung gestellten Ersatzunterkunft zurück in unsere Wohnung können“, so Regina Hofmann, die sich auch bei den „Putzfeen“ bedankt. Die 25 Personen, für die eine eigene Whatsapp-Gruppe gegründet worden ist, helfen, wo Hilfe gebraucht wird. „Sie haben auch schon fleißig gewaschen, aber vieles konnten wir nicht retten“, so die Hofmanns, die allen Helfern und Spendern von ganzem Herzen danken.