250 Jahre Beethoven in Großschönau gefeiert. Jubiläumskonzert zum Anlass des 250 . Geburtstages von Ludwig van Beethoven in den Räumlichkeiten des Kulturstadels in Großschönau.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 28. Oktober 2020 (07:27)

Der weltberühmte Komponist aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts hätte in knapp einen Monat seinen 250. Geburtstag.

Das nahmen die beiden Musikerbrüder Herbert und Stefan Grübl, am 24. Oktober 2020, zum Anlass und luden zu einem Jubiläumskonzert der besonderen Art in die Räumlichkeiten der Kulturwerkstätte Großschönau ein.

Es war ein Abend der Wiener Klassik und man bekam einen Ohrenschmaus von einzigartigen und vor allem weniger bekannten Werken Beethovens, als Arrangements mit Klavier, Klarinette, Tenorhorn und Posaune des berühmten Komponisten zu hören.

Zwischen den Musikstücken las Stefan Grübl in Briefform zahlreiche Einzelheiten über Beethoven vor, als wäre das Schreiben direkt an den Künstler gerichtet.

„Lieber Ludwig! Du hast nun bald deinen 250. Geburtstag ….“ Und so erfuhr man viele Details über den Komponisten.

Der aus Bonn in Deutschland stammen, kleinwüchsige Künstler ist am 16.12.1770 geboren und im März 1827 verstorben.

Bereits mit 7 Jahren gab er erste Konzerte. im Alter von 16 Jahren wollte er Schüler von Mozart und Haydn, werden. 1792 siedelte Ludwig van Beethoven nach Wien, wo er auch seine zahlreichen Werke komponierte.

Vier Jahre nach seiner Übersiedelung nach Wien, begann sich Schwerhörigkeit bemerkbar zu machen und das schritt rasch voran, so dass sich bald eine Taubheit daraus wurde. Beethoven konnte seine Kompositionen weder am Klavier probieren und hören. So komponierte er gehörlos und wegen der Krankheit deprimiert, seine Stücke.

Ludwig van Beethoven verstarb im 57. Lebensjahr und fand letztendlich auf dem Zentralfiedhof, nach einer Umbettung, seine letzte Ruhestätte.

Mit seinen zahlreichen, oft rasch vollzogenen Kompositionen, hinterließ er der Nachwelt, eine Reihe musikalische Meisterwerde. Eine in Auftrag übernommene Komposition zu einer Sonate für Horn, welches im damaligen Theater der heutige Staatsoper aufgeführt werden sollte, komponierte er dieses Stück innerhalb eines Tags.

Unter den Besuchern waren neben dem örtlichen Bürgermeister Martin Bruckner und Vizebürgermeister Martin Hackl, mit Gattinnen, auch der Abgeordnete zum Nationalrat, Lukas Brandweiner mit Begleitung gekommen. Auch der örtliche Seelsorger, Pater Matthäus Berek war neben mehreren Musikern, die das Konzert in vollen Zügen genossen, unter den Besuchern.

Duo Grübl mit musikalischen Überraschungen

Das Duo Grübl präsentierten einige musikalische Überraschungen, worüber das Publikum sehr begeistert war.

Das vielleicht bekanntestes Werk, die tragisch klingende Symphonie Nummer 5, hat er im Jahre 1808, bereits gänzlich ohne Gehör komponiert. Ebenso die Symphonie Nummer 9 – besser bekannt als heutige Europahymne. Nach tobendem Applaus brachte das Duo Grübl, diese beiden Stücke mit Klavier und Posaune als Draufgabe dem begeisterten Publikum zu Gehör gebracht.