Erstellt am 13. Februar 2019, 02:03

von Maximilian Köpf

Kontinuität als Zauberwort?. Maximilian Köpf über eine ruhige Transferzeit und die Lehren daraus.

Warten. Woche für Woche warten, dass der Top-Transfer doch noch kommt. Gekommen ist er eigentlich nie. Wir stehen im Bezirk Gmünd am Ende einer der ruhigsten Transferzeiten seit vielen Jahren.

Gut, Gmünd verpflichtete zwei Landesliga-Kicker, ließ mit der „Heimholung“ von Peter Rosenmayer aufhorchen. Eine Ebene darunter rüstete Nondorf auf, musste aber auch. Und in der 2. Klasse ließ Hoheneich mit der Verpflichtung von Michal Schön aufhorchen. Die bemerkenswerteren Transfers waren dort aber die Aufstiege für Fabian Fritz und Philipp Müller aus der 2. Klasse in die Gebietsliga.

Für drei Monate ist das trotzdem dünn – auch wenn in Winter der Markt eben auch dünn ist. Echte Übertrittszeitstimmung kam keine auf. Warum? Da gibt es viele Möglichkeiten. Kein Bedarf, keine Lust, kein Geld, eine Mischung aus allem und vielem mehr. Die Antwort lautet für jeden Verein anders.

Grundsätzlich muss aber auch gesagt werden: Es muss nichts Schlechtes sein, einer Idee Zeit zu geben, anstatt ihr jedes halbe Jahr damit zu drohen, sie umzustoßen. Die Kontinuität sei dem Fußball abhandengekommen, heißt es bei Fußball-Romantikern, nicht immer zu unrecht, gerne. Nun – ins Waldviertel hat sie (wenn auch vielleicht nur kurz) zurückgefunden.

Ob sie hilft, zeigt die Zeit.