Erstellt am 13. Februar 2019, 05:33

von Markus Lohninger

Teuer, aber ohne Alternative. Markus Lohninger über Pläne zum Belebungs- Konzept in der Stadt Gmünd.

Leere Auslagen, verwaiste, oft baufällige Wohnhäuser: Fremde nehmen sie meist eher wahr als Einheimische, die alltäglich daran vorbei kommen, also langsam an schleichende Abbauprozesse gewöhnt werden. Umso wichtiger ist es, wenn die Leerstands-Problematik in Gmünd erkannt und mit strategischen Konzepten bekämpft wird.

Die Ausgangslage ist klar. Es braucht Unterstützung für Eigentümer von Geschäftslokalen und alten Wohnhäusern, die mit Instandhaltung bzw. -setzung mitunter überfordert sind. Es braucht Anreize, die bauliche Qualität in den Zentren zu verbessern. Es braucht im Interesse der Stadt eine koordinierende, unterstützende Vermittlung freier Flächen an gewerbliche und private Mieter – und Impulse, unvermittelbar gewordene Gewerbeflächen für neue, etwa Wohnzwecke zu erschließen.

Gmünd wird die Herausforderungen nicht meistern, ohne viel Geld zu investieren. Die Alternative zur Einleitung einer Trendumkehr im gerade noch rechten Moment ist aber nicht in Sicht.